Newsticker

26. Februar 2026

Das Elsass auf Zinnenhöhe

Auf der imposanten Haut-Koenigsbourg – einst von Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut – verbindet sich Geschichte mit einer familienfreundlichen Rätseltour.
© T. Vuano / ADT Alsace

Mittelalterfeste, Mitmach-Momente und neue Perspektiven auf 80 Monumente – eine Region inszeniert ihr Erbe neu.

Ob Frühlingsausflug, Sommerabenteuer oder herbstliche Wanderung – die Schlösser und Burgen im Elsass sind das ganze Jahr über einen Besuch wert. Mal als Familienabenteuer im Frühling wie die Ostereiersuche im Château Lichtenberg. Mal als Kulisse für Mittelalterfeste für Kinder und Erwachsene. Im Herbst als gruseliger Ort für Halloween-Veranstaltungen oder im Winter für Weihnachtsmagie und Ausstellungen.

Jede Jahreszeit liefert einen anderen Grund, sich einen der zahlreichen Monumentalbauten vorzunehmen. Zwischen Vogesen und Rheinebene warten über 80 steinerne Charakterköpfe darauf, entdeckt zu werden. Bühne frei für Inspiration rund um Ritter, Rätsel und Panoramawege.

Umzug am Mittelalterfest in Ferette im Sundgau, © Ferrette la Médiévale

Ins Mittelalter eintauchen
Wenn auf elsässischen Burgen Fahnen flattern, Schwerter klirren und Flammkuchenduft durch alte Gemäuer zieht, gehört der Sommer den Rittern. Zwischen Vogesen und Rhein werden historische Mauern zu lebendigen Bühnen – mit Märkten, Musik und Mittelalter-Esprit.

Den Auftakt machen die „Médiévales de Ferrette“ vom 26. bis 28. Juni 2026. Hoch über dem Sundgau wird die Burgruine zum bunten Heerlager mit Turnieren, Gauklern und Handwerkskunst. Fackelschein und Spielleute sorgen abends für Gänsehautromantik.

Im Juli folgt das Château de Lichtenberg: Die „Médiévales du Lichtenberg“ (3.–12. Juli) beleben die mächtige Festung der Nordvogesen mit Ritterspielen, Marktständen und mitreißender Musik. Filmreifes Panorama inklusive.

Am 29. & 30. August setzen die „Médiévales de Wangenbourg“ den Schlusspunkt. Rund um die Burg entsteht ein Dorf auf Zeit – mit Schmieden, Händlern und staunenden kleinen Rittern.

Drei Feste, drei Kulissen, ein gemeinsames Versprechen: Das Elsass kann Mittelalter. Nicht museal, sondern mit Herz, Humor und einem Augenzwinkern. Wer zwischen Zinnen und Zelten unterwegs ist, merkt schnell: Geschichte ist hier kein staubiges Kapitel, sondern ein Sommererlebnis mit Klang, Farbe und Charakter.

Freiwillige Helfer beim Schloss Ramstein in Scherwiller, © ACFV / ADT Alsace

Tous aux Châteaux – Burgen öffnen ihre Tore
Am 1. Mai erwacht im Elsass steinernes Erbe zu neuem Leben: Bei „Tous aux Châteaux“ öffnen rund zwanzig Burgen und Ruinen ihre Tore und laden zu einem Tag voller Entdeckungen ein. Führungen, Kostümrundgänge, Schatzsuchen und kleine Konzerte treffen auf das, was diese Veranstaltung besonders macht – den direkten Austausch mit den freiwilligen Helfern, die sich mit Leidenschaft für den Erhalt der Bauwerke einsetzen.

Hier bleibt es nicht beim Zuschauen: Besucher können Fragen stellen, hinter die Kulissen blicken und mancherorts sogar bei kleinen Restaurierungsarbeiten mit anpacken. Geschichte wird greifbar – und persönlich.

Wie lebendig dieses Engagement ist, zeigen die Burgen von Ottrott nahe dem Mont Sainte-Odile. Die Ruinen Rathsamhausen und Lutzelbourg werden von „Les Amis des Châteaux d’Ottrott“ betreut und sind auch über den 1. Mai hinaus regelmäßig geöffnet. Wer hier unterwegs ist, spürt schnell: Diese Mauern erzählen nicht nur Vergangenheit, sondern auch Gegenwart.

Ob historisch Versierte oder Entdecker auf Zeitreise – Tous aux Châteaux bietet eine charmante, lebendige und überraschende Sicht auf die mittelalterlichen Zeitzeugen des Elsass und würdigt zugleich alle, die sie am Leben erhalten. Weitere Termine und Aktivitäten rund um Burgen und Schlösser

Rätseltour in der Familie im Schloss Haut-Koenigsbourg, © Vincent Schneider / SHKT-HK

Für kleine Prinzessinnen und Prinzen
Türme erklimmen, Geheimgänge erahnen, Rätsel lösen: Im Elsass werden Burgen für Familien zum Abenteuerspielplatz mit Geschichte. Statt stiller Museumsatmosphäre wartet hier echtes Entdeckerfieber.

Die Burg Fleckenstein gilt als „Rätselburg“ – und macht ihrem Namen alle Ehre. Zwischen roten Sandsteinfelsen folgen Kinder einer interaktiven Spur, knacken Codes und tauchen spielerisch ins Mittelalter ein. Lernen? Passiert ganz nebenbei.

Auf der imposanten Haut-Koenigsbourg – einst von Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut – verbindet sich Geschichte mit einer familienfreundlichen Rätseltour. „Auf der Suche nach dem verlorenen Gedächtnis“ führt junge Besucher durch Höfe, Säle und Wehrgänge – mit Blick über die Rheinebene inklusive.

Auch das Château du Hohlandsbourg setzt auf Entdeckung: Mit einem speziellen Guide für Kinder wird der Rundgang zur Mission.

Drei Burgen, unzählige Aha-Momente – und die Erkenntnis, dass Geschichte dann am spannendsten ist, wenn man sie selbst erobert. Mehr Familienabenteuer auf Burgen und Schlösser im Elsass gibt es hier!

Auf dem Burgenweg, Schloss Froensbourg bei Niedersteinbach, ©INFRA – ADT

10 Jahre elsässischer Burgenweg – Wandern mit Weitblick
Zehn Jahre, unzählige Türme, noch mehr Ausblicke: Der elsässischer Burgenweg feiert Jubiläum – und lädt dazu ein, das Elsass Schritt für Schritt zu erobern. Der rund 450 Kilometer lange Fernwanderweg verbindet rund 80 Burgen, Ruinen und Schlösser zwischen Nordvogesen und Sundgau und gestaltet aus Geschichte ein echtes Naturerlebnis in 26 Etappen.

Mal führt der Weg über schmale Waldpfade zu versteckten Mauerresten, mal öffnet sich der Blick weit über die Rheinebene. Hinter jeder Biegung wartet ein neues Kapitel: mächtige Festungen, romantische Ruinen, stille Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte.

Ob als mehrtägiges Abenteuer oder in einzelnen Etappen – der Burgenweg verbindet Bewegung mit Mittelalterflair. Und wer auf einer Zinne Rast macht, versteht schnell, warum das Elsass als eine der burgenreichsten Regionen Europas gilt. Zehn Jahre Burgenweg sind damit vor allem eines: eine Einladung, weiterzugehen. Mehr Infos zum elsässischen Burgenweg

Pressemappe Elsass 2026 – Inspiration zum Aufschlagen
Das Elsass erzählt man nicht – man erlebt es. Die neue Pressemappe 2026 bündelt genau diese Vielfalt: neue Hotels und Genussadressen, kulturelle Highlights, partizipative Erlebnisse, nachhaltige Mobilität und überraschende Perspektiven zwischen Weinbergen, Vogesen und Rhein. Ob immersive Museumsprojekte, außergewöhnliche Naturerlebnisse oder frische Genusskonzepte – das Elsass zeigt sich kreativ, beweglich und voller Lebenskunst.

Kompakt, modern und klar strukturiert bietet die Mappe fundierte Hintergründe, Neuheiten und starke Geschichten für die kommende Saison.
Neugierig? Ein Blick hinein lohnt sich – und öffnet garantiert mehr als nur eine Seite.
Pressemappe Elsass 2026 hier zum Download!

Weiterführende Dokumentation zum Thema Burgen & Schlösser im Elsass:
Broschüre zum Download: Elsass – Land der Burgen
Eine thematische Pressemappe zu den Burgen & Schlösser können Sie hier downloaden!

Inspirationen über die Destination
www.visit.alsace

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f93835822722

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Schloss Girsberg bei Ribeauvillé, © Lez Broz / ADT Alsace

Newsticker

25. November 2025

Schluss mit Ladewirrwarr und Mautpanik

Mauttransponder, E-Charging Karte und die Bip&Go-App erleichtern die Fahrt von A nach B ungemein. © Bip&Go

Bip&Go bringt Fluss in Europas Straßennetz

Mobilität wird komplexer – und zugleich erwarten Autofahrer Lösungen, die verlässlich funktionieren und Fahrten spürbar erleichtern. Genau hier setzen die aktuellen Entwicklungen von Bip&Go an. Ob beim Laden eines E-Fahrzeugs oder beim Durchfahren moderner Free-Flow-Mautstrecken: Weniger Aufwand, mehr Übersicht und ein klarer Zugewinn an Ruhe unterwegs stehen im Mittelpunkt. Wir erklären, wie Bip&Go sein Ladenetz deutlich erweitert und warum Free-Flow-Passagen mit der richtigen Ausstattung sorgenfrei bleiben. Zwei Themen, die den Alltag wie auch längere Fahrten ein Stück entspannter machen.

Netz auf über 870.000 Ladestationen in Europa erweitert
Bip&Go treibt seine Expansion in der Elektromobilität weiter voran und ermöglicht ab sofort den Zugriff auf über 870.000 Ladestationen in Europa – nun zusätzlich in Deutschland, Italien und Spanien. Damit wächst das bisher in Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden verfügbare Ladenetz deutlich und bietet Nutzern einen der umfangreichsten Zugänge zu Ladeinfrastruktur auf dem europäischen Markt.
Über eine einzige Karte und die Bip&Go-App kann man an AC- und DC-Ladesäulen nahezu aller großen Betreiber laden – darunter Shell Recharge, E.ON Drive, Volkswagen Group Charging, TotalEnergies, Engie Vianeo und viele andere. Die Nutzung bleibt länderübergreifend einheitlich: ein Konto, ein Zahlungsmittel und eine monatliche Sammelabrechnung.
Bestandskunde für das E-Charging laden wie gewohnt weiter, der Zugang erweitert sich automatisch. Wer noch nicht E-charge-Kunde ist, aber die Mautbox von Bip&Go verwendet, kann die Ladekarte im Kundenbereich bestellen. Neukunden steht mit dem Angebot „Bip&Go – Electric“ ein problemloser Einstieg in die Elektromobilität offen. Mit klarer Kostentransparenz, Echtzeit-Verbrauchsübersicht und praktischer Filtersuche nach Leistung oder Steckertyp macht Bip&Go das Laden im Alltag und auf Langstrecken noch komfortabler. E-Charging mit der Bip&Go-Ladekarte

Free-Flow-Passagen sorgenlos und knöllchenfrei durchfahren
Viele planen ihre Reise bis ins Detail – doch die Anfahrt wird oft unterschätzt. Seit der vollständigen Umstellung der A13/14 zwischen Paris und der Normandie auf Free-Flow-Mauterfassung sollten Reisende besonders aufmerksam sein. Die Maut wird automatisch per Kamera und Transponder erfasst, ohne Schranken oder Stopps – praktisch, aber bei vergessener Zahlung droht ein Knöllchen. In Frankreich gilt dabei eine Zahlungsfrist von 72 Stunden. Auch in anderen beliebten Reiseländern wie Portugal, Spanien und Italien trifft man auf Free Flow. Und das Netz wächst weiter: Ab 2027 wird in Frankreich die A40 zwischen Mâcon und dem Mont-Blanc-Tunnel als nächste Autobahn auf das System umgestellt. Wer die Zahlungsfristen verpasst, erhält auch international zuverlässig Post. Die einfachste Lösung für Free-Flow-Passagen ist eine Mautbox von Bip&Go: Sie erkennt jede Passage automatisch und verrechnet alle Kosten gesammelt über die Monatsabrechnung – ganz ohne zusätzliche Provisionen. Wichtig ist lediglich, das Kennzeichen im Kundenbereich aktuell zu halten. So gelingt die Urlaubsfahrt stressfrei, ohne Zahlungsfristen und ohne Risiko unnötiger Bußgelder. Alles über Free-Flow

Über die Bip&Go Mautbox…
…sie öffnet Mautschranken in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien. Die automatische Passage mit nachträglicher Abrechnung via Lastschriftverfahren hält den Verkehr flüssig und verhindert, dass Autofahrer an Mautschranken lange warten müssen. Zu den provisionsfreien Mauten wird eine monatliche Nutzungsgebühr hinzugerechnet. Dafür stehen die beiden Modelle „Pauschalpreis“ für die regelmäßige oder „A la Carte“ für die gelegentliche Nutzung zur Auswahl. Der Mauttransponder ist nicht fahrzeuggebunden und kann in PKWs, Camper (in Frankreich bis 3 Meter Höhe und 3,5 t beschränkt) oder Motorrädern eingesetzt werden. www.bipandgo.com/de

Eigentests
Möchten Sie als Medienvertreter den Bip&Go Transponder selbst auf einer Reise testen, geben Sie uns Bescheid. Wir senden Ihnen einen Pressecode zu, mit dem Sie den Transponder kostenlos bestellen können! Maut- und Parkkosten werden normal abgerechnet und Sie können den Mauttransponder behalten, wenn Sie dies wünschen.

Mehr Infos: www.bipandgo.com/de

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f7368378204

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bildnachweis: alle Bilder © Bip&Go

Spaziergang am Cap Blanc Nez an der Opalküste

Newsticker

4. November 2025

Maschinen, Meisterwerke und Magie!

Bald lässt sich ein raffiniertes Kulturprogramm mit den Weihnachtsmärkten in der Region kombinieren. Es gibt aber noch viele andere Vorwände für einen City-Trip nach Nordfrankreich mit flämischem Charme
@ Nicolas Bryant / HDF Tourisme

Drei Ausstellungen in Nordfrankreich, für die es sich lohnt, einen City-Trip zu planen.

Nordfrankreich zeigt sich in der kühlen Jahreszeit von der kreativen Seite: In Calais erwachen mit Drache, Varan und Lilith die fantastischen Maschinen der Compagnie de la Maschine zum Leben. Der Louvre-Lens widmet sich in der großen Schau „Gothiques“ der Faszination der Gotik vom Mittelalter bis heute. Und in Villeneuve d’Ascq feiert das LaM seine Wiedereröffnung mit der Ausstellung „Kandinsky and the Images“, die neue Facetten des abstrakten Meisters beleuchtet. Begleitet werden die kulturellen Highlights von stimmungsvollen Weihnachtsmärkten in Calais, Arras und Lille – perfekte Ziele für einen Winter-Trip voller Kunst und Atmosphäre.

Der Drache von Calais, © Anne-Sophie Flament

Der Drache von Calais bekommt Verstärkung
Der feuerspeiende Drache von Calais ist längst ein Publikumsmagnet am Strand. 2025 bekommt er mit dem Reisevaran Gesellschaft, der vom 7. bis 9. November mit einer spektakulären Straßenshow Premiere feiert. Die Maschinen der Compagnie de la Machine erschaffen neue Wahrzeichen: Neben Drache und Varan ergänzt Lilith, die geheimnisvolle Wächterin der Dunkelheit, die Szenerie und sorgt für dramatische Inszenierungen in der Stadt. Wer tiefer eintauchen möchte, besucht bis 1. März 2026 die Ausstellung „Dragon, Varan & Chimères“ im Logis du Major beim Fort Risban – ein Erlebnis für Technik- und Kunstfans. Der Drache und der neue Varan sind ganzjährig unterwegs, im Dezember lässt sich das problemlos mit der vorweihnachtlichen Stimmung kombinieren. Denn vor dem Grand Théâtre warten vom 30. November bis 5. Januar rund 40 Kunsthandwerker mit Weihnachtsdeko und was man sonst alles für die Festtage braucht. Beleuchtete Straßen, ein Weihnachtsdorf und eine Eisbahn schenken Calais eine idyllische Märchenkulisse mit X-Mas-Stimmung. Keinesfalls sollte man bei einem City-Trip die Sicht vom Belfried, die Rodin-Statue „Les Bourgeois de Calais“ und den Leuchtturm verpassen. Die Hafenstadt ist für Spitzenproduktion bekannt, die gar das Hochzeitskleid von Prinzessin Kate von Wales zierten. In der „Cité de la Dentelle et de la Mode“ erhaschen Besucher Einblicke in diese Kunst. Wer weiter hinaus will, folgt der Opalküste. Über 100 Meter hoch ragen die leuchtenden Steilklippen der Côte d’Opale bei Cap Blanc-Nez und Cap Gris-Nez über das Meer. Nördlich und südlich davon verwandeln scheinbar endlose Dünen und breite Strände aus feinstem Sand die Küste in ein Naturparadies. Bei klarer Sicht fällt der Blick über den Ärmelkanal auf die weißen Kreidefelsen von Dover. Calais verbindet kulturellen Zauber, Maschinenkunst und maritimes Flair. Compagnie du DragonDestination Calais

Ausstellung „Gothiques“ im Louvre in Lens, © F. Lovino / Louvre-Lens

Der Louvre-Lens feiert den Stil, der nie aus der Mode kommt
Die Gotik zählt zu den faszinierendsten Kunststilen Europas. Der Louvre Lens widmet ihr mit der Ausstellung „Gothiques“ (bis 26. Januar 2026) einen eindrucksvollen Überblick vom 12. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Rund 250 Exponate – Skulpturen, Gemälde, Manuskripte, Glasmalereien, Fotografien und Zeichnungen – beleuchten, wie sich das Gotische von der mittelalterlichen Kathedralarchitektur bis zur modernen Gothic-Ästhetik entwickelte. Themen wie die Herkunft des Begriffs „gotisch“, das Spiel von Licht und Farbe oder die heutige Symbolik von Schwarz und Fantastischem bilden den roten Faden der Schau. Ziel ist es, die gotische Bildsprache zwischen Humanismus, technischer Meisterschaft und Fantasie neu zu deuten – ein Ereignis für Kunst- und Kulturinteressierte gleichermaßen. Ein lohnender Abstecher führt nach Arras, wo vom 29. November bis 29. Dezember 2025 der größte Weihnachtsmarkt nördlich von Paris stattfindet. Auf dem prachtvollen Grand-Place mit seinen flämischen Giebelhäusern bieten rund 100 Aussteller Kunsthandwerk und französische Spezialitäten an – von heißen Maronen bis zu Austern mit Wein. Das Glockenspiel des Belfrieds mit 40 Glocken sorgt für festliche Atmosphäre. Keinesfalls verpassen sollte man zugleich den Abstieg in die Unterwelt von Arras. Fast das gesamte Stadtgebiet ist von unterirdischen Anlagen und Gängen unterhöhlt, die früher bis zu 24.000 Menschen Schutz boten. Sehenswert sind auch die zwei UNESCO-Welterbestätten: die Zitadelle Vaubans und der Belfried des gotischen Rathauses. Ergänzend zur Ausstellung bietet die spätgotische Kathedrale von Arras ein eindrucksvolles Beispiel der Epoche. Louvre-Lens Expo GothiquesDestination Arras

Vassily Kandinsky, Gelb-Rot-Blau, © Centre Pompidou, MNAM-CCI Adam, RzepkaDist, Grand Palais Rmn

Farbe trifft Fotografie: Kandinsky neu erleben im frisch eröffneten LaM
Nach eineinhalb Jahren Renovierung öffnet das LaM in Villeneuve d’Asq bei Lille am 20. Februar 2026 wieder seine Türen und präsentiert die Ausstellung „Kandinsky and the Images“ (bis 14. Juni 2026). In Kooperation mit dem Centre Pompidou beleuchtet sie einen wenig bekannten Aspekt im Werk des Pioniers der Abstraktion: den Einfluss von Fotografien, wissenschaftlichen Abbildungen und populären Bildquellen. Rund um Meisterwerke wie Yellow-Red-Blue oder Sky Blue zeigt die Schau, wie Kandinsky Spiritualität, Volkskunst und Wissenschaft zu einer neuen Bildsprache verband. Wer nicht bis im Februar warten möchte, für den hält Lille einen bezaubernden Weihnachtsmarkt auf dem Place Rihour bereit. Vom 20. November bis 29. Dezember warten rund 90 Chalets mit ihrer Auslage inmitten des flämischen Dekors der Altstadt. Es wird dabei einiges geboten. Familien sollten am Mittwochnachmittag vorbei schauen. Für Kinder werden kostenlose Kreativworkshops angeboten! Für Musikliebhaber gibt es hingegen jeden Freitagabend von 18:00 bis 20:00 Uhr Konzerte und Umzüge. Lille eignet sich perfekt für einen City-Trip. 36 Prozent der Einwohner sind unter 25, darunter 100.000 Studenten, was garantiert für Fröhlichkeit sorgt. Wer durch die barocken Gassen von Vieux Lille flaniert oder über den Place du Général de Gaulle, benannt nach dem prominentesten Sohn der Stadt, erkennt, dass sie viel gemeinsam mit ihren belgischen Verwandten Gent, Brügge, oder Antwerpen hat. Kunstliebhaber kommen in Lille besonders auf ihre Kosten. Im Palais des Beaux-Arts, dem zweitgrößten französischen Kunstmuseum, bewundert man Klassiker von Goya und Rubens bis zu Picasso. Das Museum La Piscine im benachbarten Roubaix lockt mit Malerei, Statuen, Design- und Kunstgegenständen in den wunderschönen Hallen eines restaurierten Jugendstilschwimmbades. Lam in Villeneuve d’AsqDestination Lille

Inspirationen über die Destination
https://www.nordfrankreich-erleben.com/

Weihnachtsmärkte in der Region Hauts-de-France

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f2714607586

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Die Opalküste bietet auch im Winter Erfrischung und lohnt sich für eine kurze Auszeit. © Nicolas Bryant / HDF Tourisme

Das Zen-Kloster Ryumon Ji in den Vogesen

Newsticker

16. September 2025

Macht mal Wald: Wellness, wie die Vogesen es lieben

Der Wald ist ständiger Begleiter in den Vogesen und kommt auch bei einem Wellnessaufenthalt zum Zuge. Wer Entspannung sucht, ist hier gut aufgehoben und sollte unbedingt Sylvotherapie ausprobieren. Sie hat ihre Wurzeln im japanischen Waldbaden. © Vincent Muller / ADT

Wo Entspannung nach Tannenduft riecht und Waldboden das Spa ersetzt – die Vogesen zwischen Baum und Jacuzzi

Direkt aus dem Wald, ohne Filter und Glitzer: Die Vogesen profilieren sich als echte Experten, wenn es um Wellness mit Naturanschluss geht. Hier mäandert die Entspannung nicht von Lounge zu Lounge, sondern von Moos zu Massage und von Tanne zu Tauchbecken. Ob Waldbaden, Boho-Chalets oder Zen-Meditation im Kloster – die Region bietet genussvolles Abschalten für alle, die draußen lieber den Wald umarmen als das WiFi suchen. Zwischen Vogelgezwitscher, Sauna, Honig-Cremes und Sternenhimmel merkt man schnell: Wellness kann ziemlich lässig, natürlich und überraschend sein. Neugierig? Wir präsentieren einen Reigen an unterschiedlichen Möglichkeiten quer durch die entspannte Wildnis der Vogesen.

In der Hostellerie La Cheneaudière & Spa, © J. Mondière / ADT

Stress? Forest off! – Wellness, wie’s nur die Vogesen können
Wellness muss nicht immer nach Fünf-Sterne-Lodge riechen. Im Vogesenmassiv entfaltet sich eine besondere Mischung aus Naturerlebnis und Entspannung – authentisch, erdverbunden und oft mitten im Wald. Beim Waldbaden rückt die stille Kraft des Haines in den Mittelpunkt: tiefes Atmen, bewusstes Hören und das Grün der Tannen als natürliche Erholungskur.

Orte mit „Good Vibrations“ wie der Taennchel, die Hohkönigsburg oder der Donon gelten als Kraftpunkte, an denen Erdenergie und Landschaft eine wirkungsvolle Verbindung eingehen. Das probiert man am besten bei einer Wanderung aus. Aber aufgepasst, Erdenergie hat’s in sich.

Spa-Liebhaber kommen im Grand Hotel & Spa in Gérardmer mit traditionellen Behandlungen und originellen Ritualen im Wellnessbereich Les Chênes Blancs auf ihre Kosten. Das Domaine du Hirtz, ein skandinavisches Dorf mitten im Wald, bietet Sauna, Balneo-Pool, Himalaya-Salzgrotte und mehr. Das Bio & Spa Hotel folgt einem Konzept für globales Wohlbefinden, das außergewöhnliche Naturumgebung, biodynamische Küche und ganzheitliche Pflegeprogramme vereint.

Wellness in den Vogesen verbindet Landschaft, Ruhe und Genuss – ohne künstliche Kulisse. Handy aus, Tanne an – so schön kann Abschalten sein! Die sieben schönsten Spas der Vogesen entdecken!

Der Wellnessbereich des Domaine de la Patte d’Oie ist inmitten der Natur gelegen, © Studio Intuive

Kneten, Schwitzen, Abtauchen – Wellness im Domaine de la Patte d’Oie
Zwischen stillen Teichen und tiefen Wäldern liegt das Domaine de la Patte d’Oie in Melisay – ein Ort, an dem Entspannung mindestens so wichtig ist wie Angeln. Gastgeberin Claire hat in einem eigenen Chalet eine Wohlfühloase geschaffen, die jede Verspannung ins Exil schickt. Auf dem Programm: Massagen von sanft bis kräftig, ayurvedische Gesichtsrituale, Fußreflexzonen-Behandlungen – kurz, alles, was Körper und Geist wieder in Bestform bringt.

Die kleine, feine Wellnesswelt wird von einer Sauna und einem Außenpool gekrönt. So lässt sich nach einem warmen Dampfbad direkt ins kühle Nass gleiten – mit Blick auf die Wälder der Südvogesen. Wer danach immer noch Energie hat, kann sich am Ufer entspannen, in die Stille hören oder, ja, auch fischen gehen. Ob mit Massageöl oder Angelrute: Das Domaine de la Patte d’Oie verbindet Naturerlebnis und Verwöhnprogramm auf angenehm unprätentiöse Weise. Ein Rückzugsort, der zeigt, dass Tiefenentspannung nicht nur im Liegestuhl funktioniert. Mehr Infos

Bäume umarmen und die Kraft des Waldes in sich aufnehmen, geht in den Vogesen mit „Forêt en soi“, © BOOV Studio

Moos statt Massage – Achtsamkeit unter Tannen
Zwischen Moos und Baumduft lädt Forêt en soi in der Nähe von Haguenau zur Sinnesreise ein. Geleitete Sylvotherapie, inspiriert von der Shinrin Yoku-Philosophie aus der Zen-Tradition, ist in Japan tief verwurzelt und lässt die Sinne wach werden: Der Wind raunt, Vögel geben die Playlist, und der Duft des Waldbodens wirkt wie Gratis-Aroma-Therapie. Die Vogesen liefern das perfekte Umfeld dafür. Bei einer Gruppen-Relax-Sessions mit entspannten Vibes lässt es sich gut Waldluft schnuppern – ideal, um endlich den Kopf auszuschalten und nicht nur den Bildschirm.

Wer tiefer ins Waldbaden eintauchen möchte, kann sich in einer 3-Tages-Initiation in Sylvotherapie verlieren: Ein Intensiv-Trip in die Natur, bei dem sogar das Smartphone freiwillig Urlaub nimmt. Alle Sessions finden in achtsamer, authentischer Atmosphäre statt – begleitet von Valérie Waechter, zertifizierte Sylvotherapie- und Relaxologie-Praktikerin mit Hang zur Zen-Magie und Empathie-Level: Waldexpertin durch und durch. Kurz gesagt: Forêt en soi verbindet Wald, Wohlbefinden und Achtsamkeit – ohne Kerzenflackern und Wellness-Klischees. Einfach sein, atmen, entspannen. Mehr Infos

Das Zen-Kloster Ryumon Ji in den Vogesen, © Lorène Philippot

Vom Wald umarmt: Zen-Tempel mit Tiefenwirkung
Man staunt nicht schlecht, wenn man mitten in den Vogesen, rund 50 km nördlich von Straßburg, auf das Zen-Kloster Ryumon Ji stößt. Umgeben von einem Waldparadies bietet der Ort mehr als nur Ruhetöne: Gemüse- und Heilkräutergarten, Stein- und Meditationsgärtlein – es ist alles da, was ein Zen-Kloster ausmacht.

Retreats (Sesshins) im Monatstakt laden ein, mit Zen-Meditation, stillem Essen, gemeinschaftlicher Arbeit („Samu“) und dem Rhythmus des Klosterlebens in Einklang zu kommen. Ein brandneues Senteï-Dojo bietet Platz für bis zu 120 Meditierende – inklusive großer Terrasse für Zazen unter freiem Himmel, energetisch-akustischem Naturgarten und begrüntem Dach – nachhaltiger geht’s kaum.

Die Klosterleitung liegt in den ruhigen Händen von Meister Reigen Wang-Genh, Schüler des legendären Taisen Deshimaru und seit 1999 Herz und Seele des Klosters. Wer wahre Achtsamkeit sucht und mit Zen-Buddhismus vertraut ist oder einen Weg dahin sucht, findet im Ryumon Ji einen Ort, wo Sitzen zur Superkraft wird – ganz entspannt, ganz Zen. Mehr Infos

Die luftigste Unterkunft bei Jolis Chalets ist ein Dome-Zelt, mit eigenem Jacuzzi ausgestattet, © BlackMountainProd

Naturchic: Wellness und Design vereint bei Les Jolis Chalets
Les Jolis Chalets, inmitten der Wälder gelegen, bietet eine Auszeit der besonderen Art und völlig geeignet für ein Wochenende mit Freunden. Das weitläufige Areal umfasst vier Hektar Park und Wald, in denen fünf große Chalets sowie drei Lodges und der berüchtigte Dôme untergebracht sind. Ihr Konzept: Naturverbundenheit, individuelles Design und privater Spa-Komfort mit eigenen Jacuzzis und Saunen in jeder Unterkunft.

Die stilistisch vielfältigen Chalets und Lodges vereinen natürliche Materialien, regionale Handwerkskunst und kreative Einrichtungsideen. Hier dominiert die Mischung aus Holz, Stein und verspielten Details – vom persischen Teppich bis zu eleganten Wandgravuren. Für unterschiedliche Zielgruppen finden sich spezialisierte Angebote: Familien profitieren von großzügigen Chalets, Paare wählen boho-chic Lodges oder den Dôme mit privatem Spa. Zur Ausstattung gehören neben einem privaten Whirlpool auch Terrassen mit Blick in die Natur sowie Rückzugsorte zum Sternegucken. Ergänzt durch verschiedene Freizeitangebote im und um das Gelände sorgt Les Jolis Chalets so für eine Kombination aus Entspannung und Aktivität im grünen Rahmen der Vogesen. Mehr Infos

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f39250427130

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Das buddhistische Zen-Kloster Ryumon Ji inmitten der Vogesen-Wälder, © Stanislas Wang-Genh

Richard und Marie Beck von der Poterie Beck in Soufflenheim.

Newsticker

2. September 2025

Korken, Krüge, Köstlichkeiten

Serge Sifferlen von der Ferme Auberge du Schafert in Kruth setzt sich für elsässische Bauerntraditionen ein und ist in dieser Hinsicht ein Elsässer Original, das man unbedingt kennenlernen muss. 
© Richard Brionne

Menschen und Orte, die Geschmack wie Seele des Elsass prägen und Lust auf mehr machen.

Nun heißt es, die Geschmacksnerven schärfen und sich mit Wein- oder Bierglas ausrüsten. Dieser Newsletter führt einmal quer durch die leidenschaftliche Seele des Elsass.

Von Michelin-Sternen auf dem Mont-Sainte-Odile bis zu einer Ferme-Auberge, in der Tradition und Gastfreundschaft von selbst zueinanderfinden. Von Töpferhänden, die seit 1750 Tonerde in wahre Kunstwerke verwandeln, bis zu einer Winzerin, die den elsässischen Wein mit Leidenschaft in die Zukunft trägt. Nicht zu vergessen: der Braumeister, der einst Käse herstellte und heute neuartige Bierträume ersinnt.

Es sind Geschichten voller Charakter, Handwerk und Herzblut – gewürzt mit Stoff aus wahrgewordenen Träumen, einer Handvoll Natur und jeder Menge Geschmack.

Lassen Sie sich inspirieren – und vielleicht packen Sie schon bald Ihren Koffer für einen Ausflug ins Elsass.
Viel Spaß beim Entdecken!

Jean-Paul Acker, der Chefkoch des Relais & Château Hotels La Cheneaudière & Spa, © Thomas Devard

Jean‑Paul Acker: Ein Ausnahmetalent kocht bei „Vignobles en Scène“
Der junge Küchenchef Jean‑Paul Acker aus dem Elsass konnte im Guide Michelin 2025 die erste Sterne-Auszeichnung für sein Restaurant „Le Feuillage“ im Relais & Châteaux‑Hotel La Cheneaudière & Spa in Colroy‑la‑Roche erhaschen. Acker begann seine Karriere im Munstertal bei Frédéric Kempf im „Les Clarines d’Argent“ und sammelte anschließend sieben Jahre Erfahrung bei Roger Bouhassoun und Daniel Stein in der Cheneaudière. Weitere Stationen brachten ihn in die Provence, wo er auch als Sous-Chef von Glenn Viel im Oustau de Baumanière wirkte, als dieser 2020 den dritten Michelin-Stern errang. Die Cheneaudière, ein Luxusrefugium im Vogesenmassiv, blickt auf eine lange Geschichte als Relais  &  Châteaux-Haus zurück und bietet Spa, Gourmet-Restaurants und regionalen Charme. Seit 2021 setzt Acker dort als Küchenchef auf saisonale, lokale Zutaten und eine moderne, authentische Handschrift. Am 17. & 18. Oktober 2025 kocht er im Rahmen des nationalen Weinfestivals „Vignobles en Scène“ das Festmahl auf dem Mont‑Sainte‑Odile. Seine Teilnahme zählt zu den rund 40 „Dîners“, die an symbolträchtigen Orten in ganz Frankreich stattfinden. Infos Vignobles en ScèneInfos La Chenaudière & Spa

Serge Sifferlen von der Ferme Auberge du Schafert in Kruth bei seinen Kühen, © Richard Brionne

Serge Sifferlen: Ein leidenschaftlicher Verfechter der Ferme-Auberge-Kultur
…bewirtschaftet seit über 25 Jahren mit seiner Frau Laurence die Ferme-Auberge du Schafert in Kruth. Ursprünglich von seinen Eltern im Jahr 1966 erworben, übernahm Serge den Betrieb 1999. Zuvor sammelte er Erfahrungen im Vercors, war Profi im Skifahren und Langlaufen und jahrzehntelang Skilehrer am Markstein. Mit 70 Rindern – meist Vosgiennes – sowie traditionellen Gerichten von „Tarti’Schafert“ bis „Sieskass“ verkörpert er authentische Elsässer Berggastronomie. Als Präsident der Vereinigung der Fermes-Auberges du Haut-Rhin setzt er sich seit 2006 für nachhaltigen Tourismus, lokale Landwirtschaft, den Erhalt der Traditionen und den elsässischen Dialekt ein. Er hat auch viele Projekte vorangetrieben, darunter die Initiative „Une ferme – une randonnée“, Schulpartnerschaften und die ganz neue Außensignalisierung für alle Mitgliedsbetriebe. Die Schafert liegt wie andere Ferme Auberges ideal inmitten zahlreicher Freizeitmöglichkeiten und bietet Wanderwege, die an den Gaststätten vorbeiführen. So können Besucher die DNA der Vogesen erleben, sowie gleichzeitig die Landschaft und die authentische Küche genießen. Infos ferme Auberge du SchafertInfos ferme Auberge

Richard und Marie Beck von der Poterie Beck in Soufflenheim, © V. Schneider / ADT

Tradition mit Hand und Herz: Die Poterie Beck aus Soufflenheim
In der Poterie Beck wird schon seit anno 1750 Tonerde geformt! Richard Beck, Töpfer in vierter Generation, lernte das Handwerk von Vater und Großvater. Heute steht ihm seine Tochter Marie zur Seite, die mit feinem Pinselstrich jede Keramik individuell verziert – ganz im Geist der elsässischen Töpfertradition. Seit 2023 trägt die Soufflenheimer Töpferware die kontrollierte Ursprungsbezeichnung („Appellation d’Origine Protégée“) – ein europaweit geschützter Titel, der bestätigt: Hier wird lokal gewonnener Ton aus dem Haguenauer Forst nach althergebrachter Handarbeit zu hochwertigen Keramiken verarbeitet – backofenfest, alltagstauglich und schön. Pünktlich zur Fête de la Musique 2025 haben die Becks gemeinsam mit acht weiteren Ateliers aus Soufflenheim und Betschdorf eine limitierte Sommerkollektion gestaltet: einen von jedem Betrieb individuell dekorierten Keramikbecher mit Blumendekor. Ein gefundenes Fressen für Sammler von Liebhaberstücken. Die Aktion soll jährlich fortgeführt werden. Die Poterie Beck, gehört jedenfalls zu den unumgänglichen Orten gelebter Elsässer Traditionen, lebendiger Kreativität und familiären Könnens. Infos Elsässer Töpferei
Töpferei Beck

Martine Becker vom Weingut Jean Becker in Zellenberg. © Fabienne Fessler / ADT

Martine Becker: Leidenschaft und Engagement für edle Elsässer Tropfen
Als Miteigentümerin des Weinguts Jean Becker in Zellenberg führt Martine ein traditionsreiches Familienunternehmen und setzt sich für nachhaltigen Weintourismus ein. Ihre Leidenschaft und ihr Engagement wurden sogar mit der Goldmedaille des französischen Tourismus’ ausgezeichnet. Als Mitglied der “diVINes d’Alsace” und ehemalige “Grand Maître” der „Confrérie Saint-Étienne“ (2018) ist sie eine inspirierende Botschafterin des elsässischen Weins. Das Weingut Becker, mit über 400 Jahren Tradition, setzt auf ökologischen Weinbau und nachhaltige Methoden. Seit 1999 engagieren sie sich für den biologischen Anbau und sind aktive Mitglieder von Bio Alsace und Bio Grand Est. Das Weingut verbindet traditionelles Handwerk mit modernster Kellertechnik und steht für exzellente elsässische Weine. Martine Becker setzt sich auch für das Projekt Géovino ein, das auf neun thematischen Lehrpfaden elf Winzergemeinden rund um Ribeauvillé und Riquewihr einschließt. Besucher können auf den neuen Wanderwegen die Geologie der Region, die Vielfalt der „Terroirs“ und den nachhaltigen Weinbau entdecken. Geovino ist eine Hommage an die Weinlandschaft des Elsass und Menschen wie Martine Becker, die den elsässischen Weintourismus prägen. Infos zum Projekt GéovinoInfos Weingut Becker

Cédric Rodenmacher, Braumeister in der Brasserie La Saint-Pierre, © Brasserie Saint-Pierre

Cédric Rodenmacher: vom Käse zum Kultbier
Wer die Brasserie la Saint-Pierre besucht, spürt sofort: Hier steckt Leidenschaft im Glas. Dafür sorgt Braumeister Cédric Rodenmacher, der seine Karriere ursprünglich in der Käseproduktion begann, bevor er 2012 zur Brauerei stieß. Heute leitet er die Produktion – und überrascht immer wieder mit kreativen Ideen. Sein sommerliches Weißbier mit Basilikum- und Zitronennoten hat sich zum Publikumsliebling entwickelt und machte sogar Furore auf der „Foire Aux Vins“ in Colmar. Die Geschichte der Brasserie reicht tief in die regionale Tradition zurück. Aus einer kleinen, fest in Saint-Pierre verwurzelten Braustätte hat sich ein lebendiger Ort entwickelt, an dem Handwerk und Geselligkeit großgeschrieben werden. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, kann die Brauerei bei einer geführten Besichtigung kennenlernen oder in einem Brauworkshop selbst Hand anlegen. Bierliebhaber, die im Elsass dem Duft von Malz und Hopfen folgen wollen, können neu zur Touristenkarte „Alsace, Terre de Bières“ greifen. Die Karte verortet 72 Brauereien und führt unumgängliche bierige Erlebnisse im Elsass auf. Perfekt, für die Planung einer genussvollen Entdeckungsreise. Infos Brauerei la Saint-Pierre
Infos rund um die Bierkultur im Elsass finden Sie auch in der aktuellen Pressemappe – hier zum Download

Inspirationen über die Destination
https://www.visit.alsace/de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f75279401277

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Richard und Marie Beck von der Poterie Beck in Soufflenheim, © V. Schneider / ADT

Newsticker

6. Mai 2025

Mit dem Auto in den Urlaub – Achtung Knöllchengefahr

Mit der Mautbox von Bip&Go bezahlt man Free Flow-Passagen ganz unkompliziert. Darüber hinaus behält man die Kosten mit der Handy-App im Überblick. © Bip&Go

Mautbetriebene Autobahnen mit Free Flow-Erfassung sind in vielen Urlaubsländern das System der Zukunft. Wer ein paar Punkte beachtet, rauscht sorglos in den Urlaub.

Die Urlaubsplanung läuft auf Hochtouren. Vor Ort ist alles organisiert, aber an die Reise zum Ziel hat niemand gedacht. Dabei entscheidet genau dieser Punkt wesentlich über den weiteren Verlauf der schönsten Zeit im Jahr. Wer bei der Anfahrt ein paar Einzelheiten beachtet, beginnt die verdiente Auszeit gleich mit guter Stimmung.

In diesem Fokus steht die Umstellung der A13/14 zwischen Paris und der Normandie in Free Flow. Sie markiert einen Wendepunkt im französischen Mautsystem. Den zum ersten Mal hat man im Hexagon die Mauterfassung auf einer bestehenden und gut frequentierten Autobahn umgestellt.

Aber auch andere beliebte Reiseziele wie Portugal und Italien kennen Free Flow. Um Knöllchen wegen nicht oder verzögerter Bezahlung vorzubeugen, ist die Mautbox von Bip&Go für die Entrichtung von Mauten die einfachste wie zuverlässigste Lösung und deckt zudem die südeuropäischen Urlaubsländer ab.

Übrigens: Mit Bip&Go sind die Passagen gegenüber anderen Anbietern von Mautboxen provisionsfrei!

Diese Schranke erfasst die Maut ohne Halt, in Free Flow.

Was ist Free Flow?
Wer mit dem PKW in den Urlaub fährt und die Autobahnen in Frankreich, Italien, Spanien oder Portugal benutzt, muss eine streckenabhängige Maut bezahlen. Auf den meisten Autobahnen begleicht man die Gebühren an der Ausfahrt mit einer Mautbox, der Kreditkarte oder barer Münze. Zunehmend wird jedoch der Free Flow eingeführt. Das bedeutet, dass ein elektronisches Portal auf der Autobahn, die Durchfahrt automatisch erfasst und zugleich das Nummernschild ablichtet. Es gibt keine Schranken oder breitspurige Passagen mehr.

Wer eine Mautbox installiert hat, der merkt von der Durchfahrt höchstens ein leises Piepsen. Es ist das System der Zukunft, weil der Ausbau der Autobahnen durch die schlankere Passage weniger Fläche beansprucht. Zudem spart man Zeit, Kraftstoff und CO2, da es keine Staus mehr vor Schranken gibt und man einfach in normalem Tempo durchfahren kann.

Wer eine Mautbox installiert hat, bezahlt die Maut automatisch auf der Monatsrechnung.

Wo gibt es derzeit Free Flow-Passagen?
Norwegen war eines der ersten Länder, das den Free Flow eingeführt hat. Seither gibt es das System in etwa zwanzig Ländern weltweit. Die meisten kennen zurzeit ein gemischtes System, mit Schranken-Passagen und Free Flow-Strecken. In den südlichen Urlaubsländern stößt man in Italien rund um Mailand auf die automatischen Durchfahrten. In Spanien gibt es einzelne Strecken, während Portugal nur auf Free Flow setzt. In Frankreich trifft man auf die A79, die neu und deshalb schon durchgängig mit Free Flow ausgestattet ist.

Seit Dezember 2024 ist die A13/14 zwischen Paris und der Normandie vollständig mit Free Flow ausgestattet. In der Hinsicht, dass diese Strecke wichtig für Tourismus und Wirtschaft ist, wird das Projekt in Frankreich als Meilenstein eingestuft. Der Umbau bedeutet eine Einsparung von 9,5 Mio. Liter Kraftstoff, 3,8 KWh Strom, 25.000 Tonnen CO2 und 28 ha renaturierte Fläche.

Auf der A13/14 von Paris in die Normandie, wird die Maut neu über Free Flow erfasst.

Achtung Knöllchengefahr! Paris-Normandie Free-Flow seit Dezember
Seit Dezember 2024 läuft die gesamte A13 zwischen Paris und Caen per Free-Flow Mauterfassung. Im Juni 2024 wurde schon das Stück A14 ab Paris funktionsfähig auf Free-Flow umgestellt. Neu wird die Maut auf der kompletten Strecke automatisch erfasst. Da es sich bei der A13/14 um eine wichtige Verkehrsachse für Transport und Tourismus handelt und sie in Frankreich die erste bestehende Autobahn in der Umstellung auf Free Flow ist, weckt das Projekt große Aufmerksamkeit.

Mit Free Flow spart man Zeit, Kraftstoff und CO2. Die Maut muss dabei innerhalb 72 Stunden auf dem Portal des Betreibers oder in einer Nirio-Vertretung vor Ort beglichen werden, ansonsten droht ein Knöllchen ins Haus zu flattern. Am einfachsten ist es, wenn man eine Mautbox installiert hat. Denn dann wird die Maut per Monatsrechnung eingezogen.

Um diese Umstellung problemlos zu gestalten, wird intensiv darüber im In- und Ausland informiert. Die A13/14 läuft auf über 210 Kilometern und wird von Sanef betrieben. Rund 8 Millionen Fahrzeuge verkehren pro Jahr auf dieser Strecke und rund 120.000 pro Tag auf den meist befahrenen Abschnitten. Mit der Umstellung auf Free-Flow werden bis 2027 zudem 28 Hektar Fläche renaturiert.

Die Mautbox gibt es auch nur für die gelegentliche Nutzung wie Urlaubsfahrten!

Wie bezahlt man die Maut auf einer Free Flow-Strecke?
Die Zahlungsmodalitäten sind nach Land und Autobahnbetreiber unterschiedlich. Teils muss man die Maut direkt beim Betreiber via Internet, bei einem Inkasso-Partner vor Ort oder anderweitigen Einrichtungen bezahlen. Ebenso unterscheiden sich die Zahlungsfristen und betragen zwischen 72 Stunden in Frankreich und 14 Tagen in Italien. Wer nicht innerhalb der Frist seine Kosten begleicht, wird gebüßt. Da man bei der Passage das Nummernschild erfasst, klappt das problemlos international.

Die Mautbox von Bip&Go ist hier eine wahre Erleichterung, denn so bezahlen Urlauber mühelos über die monatliche Rechnung. Wichtig ist, dass man im Kundenbereich das Kennzeichen angibt. Wechselt man das Fahrzeug sowie die Kennzeichennummer, aktualisiert man es spätestens 24 Stunden vor der Reise. Sollte es dennoch zu einer technischen Panne oder einer Reklamation kommen, kann man das Nummernschild mit dem jeweiligen Konto in Verbindung bringen, um einen Abgleich zu schaffen.

Maut bezahlen, Parken, E-Auto aufladen, Strecke planen – all das geht mit der Mautbox von Bip&Go!

Welche Vorteile bietet eine Mautbox?
Während Free Flow viele Vorteile schafft und die künftige Autobahntechnologie darstellt, ist die Anzahl an verschiedenen Betriebsgesellschaften und unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten verwirrend. Für Urlauber, die das jeweilige System, nur gelegentlich benutzen, wird es nahezu unübersichtlich, außer man investiert eine Menge Zeit in die Recherche vor der Urlaubsfahrt.

Die Mautbox von Bip&Go für PKWs, Motorräder und Kompakt-Caravaner funktioniert in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal und ist die einfachste Bezahllösung. Man muss einzig allein darauf achten, dass sie korrekt an der Windschutzscheibe installiert ist. So steht nichts im Weg, dass das Portal automatisch Mautbox, Nummernschild und die entsprechende Fahrzeugklasse erfassen kann. Die Passage wird in der Monatsrechnung erfasst und damit ordentlich beglichen.

Für den seltenen Fall, dass die Mautbox defekt sein sollte, kann man im Kundenbereich eine Benachrichtigung aktivieren. So hat man die Gelegenheit, die Passage im Nachgang mit der Mautbox oder direkt per Kreditkarte zu bezahlen. Mehr Infos zum Free-Flow

Über die Bip&Go Mautbox…
…sie öffnet Mautschranken in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien. Die automatische Passage mit nachträglicher Abrechnung via Lastschriftverfahren hält den Verkehr flüssig und verhindert, dass Autofahrer an Mautschranken lange warten müssen. Zu den provisionsfreien Mauten wird eine monatliche Nutzungsgebühr hinzugerechnet. Dafür stehen die beiden Modelle „Pauschalpreis“ für die regelmäßige oder „A la Carte“ für die gelegentliche Nutzung zur Auswahl. Der Mauttransponder ist nicht fahrzeuggebunden und kann in PKWs, Camper (in Frankreich bis 3 Meter Höhe und 3,5 t beschränkt) oder Motorrädern eingesetzt werden.

Eigentests
Möchten Sie als Medienvertreter den Bip&Go Transponder selbst auf einer Reise testen, geben Sie uns Bescheid. Wir senden Ihnen einen Pressecode zu, mit dem Sie den Transponder kostenlos bestellen können! Maut- und Parkkosten werden normal abgerechnet und Sie können den Mauttransponder behalten, wenn Sie dies wünschen.

Mehr Infos: www.bipandgo.com/de

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f7368378204

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bildnachweis: © Bip&Go

Sankt-Blasius-Kapelle bei Belfahy

Newsticker

24. April 2025

Wandern jenseits der Trampelpfade

Auf dem Mennonitenweg bei Salm im Elsass, entdeckt man das Kulturerbe der Täuferbewegung, die in den Niederlanden und der Schweiz ihren Ursprung hatte. © OTVB / Stéphane Spach

Heidelbeerkuchen, Zeitzeugen und Panoramablicke – in den Vogesen gibt es Entdeckertouren, die Geschichten erzählen.

Es muss nicht immer gleich die Vogesenüberquerung etappenweise sein. Das überaus bewaldete Bergmassiv verwaltet ein Universum an Pfaden abseits der ausgetretenen Wanderwege. Jeder von ihnen erzählt eine besondere Geschichte, in der Gestalt von Themenwegen oder Zeitzeugen entlang der jeweiligen Route. Manche empfangen einen auch einfach mit Tannenzauber, dem Duft der Vogesen und spenden natürliche Atmosphäre. Ganz gewiss ist, dass der Heidelbeerkuchen bei einer Einkehr nicht fehlen darf. Das rundet das Vogesenerlebnis stets kulinarisch ab – ob mit oder ohne Wandern.

Mennonitenfriedhof bei Salm im Bruch-Tal, © OTVB / Stéphane Spach

Auf den Spuren der Mennoniten im Bruche-Tal
Die Mennoniten entstanden um 1525 aus einer Täuferbewegung im Umfeld der Schweizer Reformation im Raum Zürich. Sogar Luther und Zwingli sahen eine Gefahr in ihnen, dass sie umfassend verfolgt wurden. Ein Zweig, ansässig im Kanton Bern, siedelte anno 1708 nach Salm ins Elsässer Bruchtal, wo man auf einer sechs Kilometer langen Wanderung Zeugnisse entdeckt und ihrer Geschichte folgt.

Wanderer starten am Forsthaus in Salm, während verschiedene Stationen interessante Fakten liefern. Ob Friedhof, Bauernhof oder andere Hinterlassenschaften, sie alle haben einen Zusammenhang und erzählen Geschichten. Selbst die innovative Landwirtschaft wird beleuchtet und man erfährt einiges über die Emigration nach Nordamerika. In diesem Zusammenhang steht Jakob Ammann im Vordergrund, der in Sainte-Marie-aux-Mines den streng orthodoxen Zweig der Amischen gründete, die man nur noch in der Gegend um Pennsylvania antrifft.

Das Tourismusamt hat zudem die Initiative „Hel’Eau la Bruche“ geschaffen. Wer eine Wasserflasche dabei hat, kann diese bei Privatpersonen, in Geschäften und öffentlichen Einrichtung, die bei der Initiative mitmachen oder in geolokalisierten Brunnen oder Quellen kostenlos auffüllen. Die Rundwanderung ist auf Deutsch in einem pdf-Dokument zum Download aufbereitet. Infos zur WanderungInfos zur Initiative „Hel’Eau la Bruche“

Aussicht vom Saint-Mont auf Remiremont, © OT Remiremont-Plombières

Auf dem heiligen Berg bei Remiremont
Natur- und Geschichtsinteressierten Wanderern bietet sich von Saint-Étienne-lès-Remiremont auf der Wanderung „Le Saint-Mont par le Vieux Saint-Amé“ eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die landschaftlich reizvoll und historisch bedeutsam sind. Wer den Gipfel des Saint-Mont erklimmt, wird mit einem 360-Grad Panoramablick über die Vogesen belohnt.

Die Überreste der Abbaye du Saint-Mont, gegründet um 620, zeugen von der bedeutenden religiösen Vergangenheit des Ortes. Die Abtei war einst ein Zentrum des Glaubens und der Kultur in der Region. ​So wie es weitere Kapellen am Weg entlang bezeugen. Die geheimnisvolle Steinbrücke Pont des Fées ist für Fußgänger gesperrt, von der Umleitung aus ist sie aber ein umso tolleres Fotomotiv.

Die Rundwanderung verläuft auf 7,2 Kilometer und dauert etwa zwei einhalb Stunden. Der Höhenunterschied von 350 Meter ist leicht zu schaffen. Die Strecke folgt verschiedenen Markierungen, das Tourismusamt Remiremont Plombières stellt jedoch auf der Website GPX-Daten zum Download zur Verfügung. Mehr Infos

Das Dorf Belfahy ist der höchstgelegene Ort der Vogesen, © J. Jeanpierre

Heidelbeerkuchen & Halssegen
Auf 850 Metern gelegen ist Belfahy das höchstgelegene Dorf der Vogesen. Von hier führt eine Rundwanderung über den Col des Chevrères zur Kapelle des heiligen Blasius. Sie ist eine Votivgabe, 1822 neben einer Quelle errichtet, der man nachsagt, dass sie Halsleiden zu heilen vermag. Weiter bergauf geht es zum Naturreservat Ballons Comtois, wo sich bei Belfahy ein Schutzgebiet befindet, das seltenen Tierarten wie etwa dem Auerhuhn Lebensraum bietet. Bei klarer Sicht bietet sich sogar Ausblick auf die Jurakette.

Danach steigt es lockeren Schrittes hinab. Entlang des Wanderweges gibt es im Sommer Heidelbeeren in Hülle und Fülle. Daraus wird in den Vogesen der leckere Heidelbeerkuchen gebacken, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Wieder in Belfahy angekommen, findet sich deshalb ein kulinarischer Abschluss in der Auberge de Belfahy. Eric verwöhnt mit köstlichen Menüs und zum Dessert gibt es „Tartelettes aux myrtilles“.

Das hat man sich nach der sieben Kilometer langen Wanderung verdient. Start ist an der Place des Brimbelles, einfach der Markierung mit dem gelben Kreis folgen. Mit zwei schwierigeren Passagen ist die Strecke trittsicheren Wanderern vorbehalten. Mehr Infos

Die Gedenkkapelle auf dem Col de la Chapelotte, © Maison du Tourisme du Pays du Lunévillois

An die Fronten des Ersten Weltkrieges
Das „Maison de la Forêt“ zwischen Val-et-Châtillon und Saint-Sauveur ist beliebter Start für sieben Rundwanderungen des „Club Vosgien“. Darunter eine Tageswanderung zum Col de la Chapelotte. Während des Ersten Weltkriegs war dieses Gebiet Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen französischen und deutschen Truppen.

Überreste von Schützengräben, Bunkern und anderen militärischen Strukturen sind entlang des Weges sichtbar und zeugen von intensiver militärischer Aktivität in dieser Region. Es reihen sich mehrere Denkmäler wie die „Grotte des Poilus“, die den im Krieg gefallenen Soldaten gewidmet sind. Die Route verläuft durch die typisch dichten Wälder der Vogesen, die für ihre vielfältige Flora und Fauna bekannt sind.

Mit einer Länge von 24 km, einem Höhenunterschied von 600 m und einer geschätzten Dauer von etwa 8 Stunden ist es eine anspruchsvolle Route für geübte Wanderer im Piémont Vosgien. Am Start erhält man zu allen sieben Wanderungen kostenlose Flyer mit Karte und Erklärungen auf Französisch. Mehr Infos

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f25053506263

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Sankt-Blasius-Kapelle bei Belfahy, © OT 1000 Étangs

Salle Matisse im Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis

Newsticker

11. März 2025

Wo die Muse den Betrachter küsst

Lille 3000 verwandelt Kulturmuffel mit geistreicher Unterhaltung in Kunstbeflissene. Hochkarätige Programmpunkte erwarten die Besucher von April bis November in der ganzen Metropolregion.
Willkommens Kultur, Huile sur Toile 150 x 200, 2024, © Willehad Eilers

Fiesta, Fritten und fantastische Kunst – das erwartet Kulturbegeisterte 2025 in der Region Hauts-de-France

Als zweitreichste Region Frankreichs in Sachen Museumsangebot ist die Region Hauts-de-France ein wahres Kulturzentrum. In diesem Jahr stehen wieder hochkarätige Programmpunkte auf dem Plan. Von der bunten „Fiesta“ in Lille über die wohl knusprigste Weltmeisterschaft in Arras bis hin zu einem frisch renovierten Matisse-Museum – es gibt Interessantes zu entdecken. Wer eine Kombination zwischen Natur und Kunst sucht, sollte das Gartenfestival in Amiens nicht verpassen. Und für alle, die Meisterwerke aus einer neuen Perspektive erleben möchten, lohnt sich ein Besuch im Louvre-Lens.

Spy Boy, Mardi Gras Indians, Série Cimarron, © Lille3000

Kunst und Kultur laden zum Feiern ein
Nachdem Lille 2004 Kulturhauptstadt Europas war, schien es offensichtlich, das die Stadt ein Best Practice-Beispiel aufgelegt hatte. Seither gibt es etwa alle drei Jahre die Nachfolgeveranstaltung Lille 3000.

2025 ist es wieder soweit: vom 26. April bis 9. November stehen die Zeichen in Lille und Umgebung auf „Fiesta“. Auch wenn die Weltlage nicht unbedingt zum Feiern anregt und das auf manche sogar provozierend wirken mag, erklären die Veranstalter, dass gemeinsames Feiern heilsames Mittel gegen Angst und Wut sein kann. Sozusagen „Fiesta“ gegen „Furia“ in der Welt. So werden in der Ausgabe, nebst anderem, neue Formen des Zusammenseins beleuchtet, die der Individualisierung der Gesellschaft entgegenwirken sollen.

Nach der großen Eröffnungsfeier entdecken Besucher von künstlerischen Metamorphosen im Freien, über hochkarätige Ausstellungen bis Mitmachprojekten eine abwechslungsreiche Palette an kulturellen Veranstaltungen. Kunst- und Kulturliebende kommen stets begeistert von Lille 3000 zurück. www.fiestalille3000.com

Presseinfo: Journalisten mit entsprechenden Referenzen können sich gerne zur Eröffnungsfeier akkreditieren lassen. Melden Sie sich bei: Ralph Schetter, info(at)schetter-pr.com.
Eine umfassende Presseinfo zu Lille 3000 finden Sie im Download-Bereich.

Friterie esquelbecquoise, © HDF Tourisme / AS Flament

Hingehen wo die Kartoffel wächst
Fritten gehören zweifelsohne zum Kulturgut der Flamen. Bemerkt ein „Sch’ti“, dass es weit und breit keine Frittenbude gibt, verliert er schnell die Gewissheit, sich noch in der Zivilisation aufzuhalten. Deshalb wurde es Zeit, dass endlich jemand eine Fritten-Weltmeisterschaft organisiert.

Die Stadt Arras hat sich dem Problem angenommen und organisiert am 27. September 2025, die dritte Ausgabe in Folge, mitten im Zentrum, auf dem großen „Square“. Beim Wettbewerb gibt es sechs Kategorien von der authentischen Fritte, über die hausgemachte bis zur neuerfunden, kreativen Fritte. Für die einzelnen Kategorien sind die Anmeldungen bald offen. Die Veranstalter setzen dabei auch auf Teams aus anderen Ländern, um das Festival international bekannt zu machen.

Das Ganze ist eine Art Volksfest, bei dem etwa 50.000 Besucher erwartet werden. Neben dem eigentlichen Wettkampf wartet eine Menge Unterhaltung auf die Besucher. Frittenbuden und Bars sind natürlich omnipräsent. Ausstellungen zum Thema, Erzeugermarkt und thematische Konferenzen runden den Anlass ab, während spielerische Animationen wie etwa Kartoffelsackhüpfen und Frittenweitwurf für gute Laune sorgen werden.

Bei der letzten Ausgabe verkaufte man 2,5 Tonnen Fritten in 6.000 Tüten. An der Meisterschaft nahmen 38 Kandidaten teil, wovon 7 aus anderen Ländern anreisten. Mehr Infos

Tahiti 2 von Matisse, © Musée Matisse / Myriam Maes

Neue Kleider fürs Musée Matisse in Le Cateau-Cambresis
Nach umfassender Renovierung hat das Musée Matisse in Le Cateau-Cambraisis im November 2024 die heiligen Hallen wiedereröffnet. In Le Cateau-Cambrésis erblickte der Meister 1869 das Licht der Welt. Der Umbau vergrößert die Ausstellungsfläche und schafft Platz für Empfang, Workshops und Boutique.

Das Museum beherbergt die drittgrößte Matisse-Sammlung weltweit und entwickelte sich seit seiner Eröffnung im Jahr 1952 fortlaufend. Zuerst fanden die Exponate eine Unterkunft im Hochzeitssaal des Rathauses, wofür Matisse eine stattliche Anzahl Werke schenkte. Danach zog es in den Palais Fénelon, ehemalige Residenz der Bischöfe von Cambrais, der 2002 eine umfassende Renovierung und Erweiterung erfuhr. Seither hat sich die Sammlung mit über 400 Werken erweitert. Diese stammen von Matisse und anderen Künstlern, die mit ihm zusammengearbeitet haben.

Ein Bereich des Museums ist dem Maler Auguste Herbin und seinem monumentalen bunten Glasfenster „Joie“ gewidmet. Außerdem hat die Schenkung von Alice Tériade 2008 das Museum zusätzlich bereichert. Bis zum letzten Umbau war es nicht möglich, alle Werke auszustellen. Im neuen Museum ist soviel Platz, dass sich die Sammlung sogar weiter ausbauen lässt. https://museematisse.fr/

Hortilllonnages d’Amiens, Akpaku, Kokou Ferdinand MAKOUVIA, ©Yann Monel

Kulturausflug in die Hortillonnages d’Amiens
Bizarr wirken die schwimmenden Gärten von Amiens auf die Besucher, die sie mit Flachbooten erkunden. Das Feuchtgebiet, wo vermutlich schon zu Römerzeiten Gemüse für die Bevölkerung von Amiens angebaut wurde, umfasste ursprünglich 10.000 ha Land. Heute werden noch 300 ha bepflanzt, wovon 25 ha von Gemüsebauern gepflegt werden. Der Rest sind Kleingärten und dient als Zweitwohnsitz der Erholung.

Von Mai bis Oktober 2025 findet in den schwimmenden Gärten das „Festival international de jardins“ statt. Dabei werden entlang der Kanäle im „Etang de Clermont“ in Camon und Rivery sowie auf der Ile Aux Fagots in Amiens selbst etwa fünfzig zeitgenössische Installationen aufgestellt, die man bei einer Bootstour durch die Kanäle bewundern kann. Die Gärten selbst sind ein identitätsstiftendes Kulturgut von Amiens und sind mitunter ein Grund, das Amiens als viertgrünste Stadt Frankreichs gilt. Mit Kunstwerken gesäumt, erfährt der Besucher nochmals eine neue Atmosphäre im Ökosystem.

Das Gartenfestival selbst zieht Natur- wie Kunstliebhaber aus ganz Europa an und erhielt für die Ausgabe 2024 den europäischen Gartenpreis. Das „European Garden Heritage Network EGHN“ verleiht den Preis seit 2010 jährlich in verschiedenen Kategorien. Das internationale Gartenfestival in Amiens erhielt den ersten Preis in der Kategorie „Gestaltung zeitgenössischer Anlagen. Mehr Infos

Auch Kinder erkunden die Galérie du Temps im Louvre Lens, © Frédéric Iovino / Louvre Lens

Meisterwerke chronologisch aufgearbeitet
Die Galérie du Temps des Louvre in Lens ist kostenlos zugänglich und präsentiert sich jährlich neu. Es werden jeweils 250 Meisterwerke gezeigt, die hohe Relevanz auf das Kulturschaffen einer Zivilisation hatten. Der Zeitstrahl begann vorher mit der Erfindung der ersten Schriftzeichen im vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und ging bis ins 19. Jahrhundert. Neu ist die Ausweitung mit prähistorischen Werken, am Ende mit dem Blick von vier zeitgenössischen Künstlern sowie der Austausch der gesamten Exponate.

Auch die eigenen Grenzen werden überschritten, indem man neue Zusammenhänge zu Zivilisationen, historischen Begebenheiten oder künstlerischen Richtungen schafft. Dafür werden Werke von anderen nationalen Kollektionen ausgeliehen wie dem Musée d’Archéologie national, dem Musée du Quai Branly oder dem Musée national des Arts asiatique.

Außerdem hat man mit rund 200 Bewohnern der Region die Mediation neu erfunden. Ziel dabei war vor allem, Kunst und Kultur auch weniger Beflissenen zugänglich zu machen. Als Symbol der Öffnung und des Dialogs trägt die Galérie du Temps den Gründergedanken des Louvre-Lens im Herzen: nämlich Exzellenz, Zugänglichkeit und Einfachheit, Neugier und Lernen, die ganze Bandbreite an Emotionen, von Lachen bis Weinen, und die tiefe Erfahrung von Freiheit miteinander zu verbinden. https://www.louvrelens.fr/

Inspirationen über die Destination
https://www.nordfrankreich-erleben.com/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f74722069164

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Salle Matisse im Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis, © Musée Matisse

Newsticker

27. Februar 2025

Das Elsass vom Wasser aus erkunden

Mit Flachbooten lassen sich die Kostbarkeiten in den Naturschutzzonen von nächster Nähe aus betrachten.
© B. Salmanski / ADT

Wasser hat magische Anziehungskraft und beruhigende Wirkung. Ideal für einen Erholungsurlaub im Elsass, denn hier sprudelt es überall.

Der Rhein ist zweifelsohne der bekannteste Wasserlauf, den sich das Elsass mit Deutschland teilt. Die Saare, die Ill mit deren Zuläufen, die Seen und das Kanalsystem aus vergangenen Jahrhunderten ergänzen die Möglichkeiten der Entdeckung vom Wasser aus. Dabei erfährt man bei einer Bootstour durchs Ried Interessantes über Fauna und Flora der Auenlandschaft. Wer lieber selbst das Steuer in die Hand nimmt, probiert Hausbootferien aus. Oder doch mehr Action? Rafting, Standup-Paddle, Segeln oder gar Surfen – auch das geht im Elsass.

Bootstour im Elsässer Ried, © O.Kanstinger / ADT

Die Juwelen der Natur vom Wasser aus entdecken
Wer die unentdeckten Flecken des Elsass sehen und das Naturidyll auf sich wirken lassen will, der folgt den Wasserläufen auf dem Flachboot. Die Art der Entdeckung im langsamen Rhythmus schafft von selbst eine besondere Atmosphäre, bei der man der Natur mit Ehrfurcht begegnet. Nebenbei lernt man, von was sich beispielsweise eine Libelle ernährt oder warum sich Seerosen in der Nacht schließen. Originelle Snacks wie Madeleines mit Brennnesseln oder Kekse mit Wasserminze lassen einen auch kulinarisch auf Natur umschalten.

Ausflüge dieser Art lohnen sich im Elsass auf der Saar im „Krummen Elsass“ bei Sarrewerden oder in der Auenlandschaft des „Elsässer Rieds“, das sich von Strasbourg bis Mulhouse erstreckt und zur oberrheinischen Tiefebene gehört und den Rhein, die Ill und Ihre Zuflüsse umfasst. Die Bootsführer des Rieds bieten Fahrten ab Muttersholtz zwischen April und Oktober an. Die kleine elsässische Camargue entdecken Naturfreunde ab Saint-Louis. Sie beherbergt nicht weniger als 200 Vogel-, 40 Libellen- und 17 Orchideenarten. Mehr Infos

Hausboot am Anleger von Saverne, © B. Salmanski / ADT

Ohne Führerschein durch die Kanäle des Elsass‘
Die Landschaft mit dem Hausboot erkunden, hat Praktisches. Die Unterkunft kommt mit auf die Reise, für Landausflüge nimmt man Fahrräder mit und zum Navigieren benötigt man nicht mal einen Bootschein. Im Elsass gibt es dafür verschiedene Routen.

Wer dem Rhein folgt, schippert auf 184 Kilometern zwischen Basel und Lauterbourg. Dabei geht es durch 10 Schleusen. Die Breite des Rheins eröffnet zudem die Möglichkeit für Wassersportarten wie Jetski oder Angeln.

Der Colmar-Kanal ist mit 23 Kilometern eher klein, aber er belohnt mit einer zauberhaften Entdeckung des „Klein-Venedig“ in Colmar.

Der Sarre-Kanal lässt hingegen mit seinen 76 Kilometern mehr Abenteuer zu. Ab Sarrguemines geht es durchs Saartal, dann durch das „Krumme Elsass“. Ab Gondrexange ist ein Abstecher Strasbourg möglich.

Technisch interessant ist eine Fahrt auf dem Rhine-Marne Kanal zwischen Nancy und Strasbourg. Auf den 86 Kilometern gelangt man zum Schiffshebewerk von Saint-Louis / Arzviller, das seit 1969 eine Kette von 17 Schleusen ersetzt.

Zu guter Letzt verbindet der Rhein-Rhône-Kanal ab Strasbourg das Elsass mit der Franche-Comté und dem Burgund. Der gesamte Kanal verläuft auf über 323 Kilometern und bietet die Möglichkeit längerer Reisen. Infos RoutenInfos Bootsverleih

Parc des Eaux Vives in Huningue, © JF. Moreau / OT du Pays de Saint-Louis / ADT

In den Lauf des Wassers eingrooven
Auf den zahlreichen Wasserläufen des Elsass kann man die Freuden des Wassersports erleben. Wer zuerst üben oder sich zumindest mit der Energie des Wassers anfreunden möchte, findet den perfekten Spot im Wildwasserpark (Parc des Eaux Vives) in Huningue im Dreiländereck. Lehrer führen einen in die Techniken von Rafting, SUP oder Kanu ein, was man im Zentrum unter Echtbedingungen weiter vertiefen kann.

Ein Paradies für Wassersportler findet man in Lauterbourg. Am Strand „Plage des Mouettes“, mit seinem langen Sandstrand von 500 Metern, gibt es ausreichend Möglichkeiten sich im Kayak, beim Segeln oder SUP zu verdingen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees stehen sogar elektrische Surfbretter zur Verfügung, mit denen man ein Tempo von 35 km/h erreichet.

Wer noch nicht genug Action hatte, findet im Fun Parc in Brumath weitere Möglichkeiten auf dem Wasser, aber auch an Land mit Minigolf, Paintball oder Baumklettern. Parc des Eaux Vives in HuninguePlage des Mouttes in LauterbourgAlsa Surf in LauterbourgFun Parc Brumath

Auszeit am Lac Blanc, © OT Station du Lac Blanc / ADT

Wandern mit Erfrischung
Wer die Höhen des Elsass‘ erreicht, ist in den Hängen der Vogesen angekommen. Wald und Wasser sind hier üppig vorhanden und viele Wanderungen führen zu Bergseen und Wasserfällen, die Ruhe ausstrahlen und manch einen zu einer Meditation oder Rast einladen. Dabei ist der Lac Blanc oberhalb von Kaysersberg und Orbey beliebtes Wanderziel. Auf 1.052 m.ü.M. gelegen bietet der Gebirgssee aus der Eiszeit sogar mutigen Kaltduschern eine Erfrischung an einem warmen Sommertag.

Im oberen Teil des Saint-Amarin-Tals stoßen Wanderer auf den Lac de Kruth-Wildenstein. Um den Stausee gibt es einen Rundwanderweg. Die Strecke führt zu einem schönen Bildmotiv, nämlich zum Wasserfall Cascade du Bockloch am Nordufer des Stausees. Der See wird im Sommer für Wassersport genutzt, vor allem Segeln und Surfen wird dort praktiziert, aber auch Angler lieben ihn.

Im Münstertal bei Metzeral liegt ein weiteres Wandergebiet, das sich von einer sehr malerischen Seite zeigt. Auf der Wanderung entlang der Worms reihen sich kleine zauberhafte Wasserfälle, die gerne für ein Bild posieren. Zum Abschluss ist der Lac du Fischboedle mit seiner Gloriette ein bezauberndes Wanderziel und lädt zur einer wohlverdienten Pause ein.
Wanderung Lac Blanc & Lac NoirWanderung Wormsatal & FischboedleWanderung am Lac Kruth-Wildenstein

Inspirationen 2025 für die Elsass-Recherche
Die Pressemappe 2025 liefert eine Palette an Inspirationen und Neuigkeiten, die Ideen für die Berichterstattung liefern.

Achtzig Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs liegt im Elsass der Fokus auf der geschichtlichen Vergangenheit der Region. Zwischen 1870 und 1945 wechselten die Elsässer mehrfach die Staatsangehörigkeit zwischen Frankreich und Deutschland. Das schaffte kulturelle Identität und die Region wandte sich bewusst Europa und dem Humanismus zu.

Im Elsass gibt es viele Gedenkstätten und Nekropolen aus dieser Zeit, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Einige kann man sich erwandern oder per Mountain-Bike erkunden.

Nachhaltige Initiativen im Tourismus werden zunehmend wichtiger. In der Pressemappe beleuchten wir einige davon und geben Tipps, wie man das Elsass im Slow-Modus erkunden kann.

Neuigkeiten gibt es wie immer von Seiten der touristischen Leistungsträger. Diese Rubrik ist ein Schatzkästchen, in dem man Liebhaber-Tipps aller Gattung findet. Außergewöhnliche Entdeckungen, neue Hotels oder B&B’s mit Charme, Restauranttipps oder bedeutende Veranstaltungen und Jubiläen, wie der 150. Geburtstag von Albert Schweitzer – das Elsass erneuert sich ständig und bietet den Gästen Grund genug wiederzukommen.
Hier geht’s zum Download der Pressemappe Inspirationen 2025!

Inspirationen über die Destination
www.visit.alsace

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f81669222415

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Der Rhine-Marne Kanal verläuft zwischen Nancy und Strasbourg, ©D. Lett / ADT

Mit dem Musher unterwegs

Newsticker

14. November 2024

Sanfte Wintererlebnisse für Familien

Schöner kann der Winter sich nicht präsentieren – in der Winterstation Lac Blanc. © Bartosch Salmanski

In den Vogesen ist Winterzauber auch ohne Bretter möglich. Für manche Erlebnisse braucht man nicht mal Schnee.

Das Vogesenmassiv bietet im Winter den perfekten Rahmen für sanfte Winterabenteuer. Man muss nicht mal weit fahren. So kann man sich auch mal ein Wochenende in den Bergen gönnen. Gerade Familien, die auf der Suche nach einem entspannten und zugleich erlebnisreichen Winterurlaub sind, bieten die Vogesen eine Vielzahl an Aktivitäten abseits überfüllter Pisten. Von idyllischen Schneeschuhwanderungen und Rodelabfahrten bis hin zu gemütlichen Winterspaziergängen – hier darf man die Magie des Winters in vollen Zügen genießen, ohne gleich eine teure Ausrüstung anschaffen zu müssen.

Nordische Wintererlebnisse
Für einen Winterausflug mit Schlittenhunden oder Rentieren muss man nicht in den hohen Norden fahren. Die Vogesen bieten solche Erlebnisse in aller Nähe. Musher und ihre Huskeys finden in den Vogesen ein weites Terrain für den gemeinsamen Sport von Mensch und Tier. Man kann sie auf einer Schnuppertour durch die Wälder begleiten. Youk Valley bietet verschiedene Touren an: von der „Taufe“, bei der man eine halbe Stunde im Schlitten sitzt, bis zum Halbtagesausflug bei dem man lernt, wie der Musher das Gespann vorbereitet. Sollte Frau Holle streiken, wird der Schlitten durch einen Kart getauscht.

Winterliche Atmosphäre schaffen auch die weiten Tannenwälder. Magisch wird es, wenn man dabei Rentieren begegnet. Die „Ferme aux Rennes du Schantzwasen“ bei Stosswihr lädt Besucher ein, die Welt der Lappländer zu erkunden. In einem Kurzfilm erhält man Infos und Geschichte über den etwas ausgefallenen Bauernhof. Auf dem pädagogischen Rundgang durch den Wald erkundet man das Revier der frei lebenden Rentiere. Dabei braucht es nicht viel Glück, um die Tiere zu sichten. Spätestens bei der Fütterung um 16 Uhr hat man gute Chancen Rudolph und Co. zu begegnen. https://youk-valley.fr/https://lafermeauxrennes.com/

Winterfun ohne Schnee
Sollten die Schneeflocken in diesem Winter doch nicht fallen, ist man bei Bol d’Air in La Bresse dennoch gut aufgehoben. Familien können sich bei verschiedenen Spielen mit ein paar Mutproben köstlich amüsieren.

Sei es im Baumseilpark, auf den Barfußpfaden oder mit einem Sprung von der Big Air Jump-Anlage. Auch der Zwergenwald, „Bois des Lutins“, hält mit diversen Spielen die gesamte Familie auf Trab. Eine gehörige Prise Adrenalin bekommen Abenteuerlustige auf der Zipline „Fantasticable“. Ob allein oder zu zweit, Hauptsache das Mindestgewicht beträgt 25 Kilogramm. Danach saust man mit rund 110 Stundenkilometern über 1.350 Kilometer ins Tal. Zum Start gelangt man glücklicherweise mit einem Shuttle-Bus.

Wem geradeaus zu langweilig ist, der kurvt mit der „Bol d’Air Line“ um die Bäume. Dabei handelt es sich auch um eine Zipline, die aber verschiedene Kurven und Drehungen beinhaltet. Mit 40 Stundenkilometer Tempo geht es zwar langsamer bergab, dennoch halten einem die Kurven in Schwung. Bol d’Air bietet neben vielen Aktivitäten auch Unterkünfte an wie Baumhäuser oder schön ausgestattete Chalets. Hier werden nicht nur die Kinder glücklich. Bol d’Air

Unvergessliche Schlittelpisten
Wir schlagen fünf Abfahrten in den Vogesen vor, die groß und klein unvergessliche Erlebnisse bescheren. Mit 1,5 Kilometern auf einer für den Verkehr gesperrten Straße ist die Schlittelbahn in Bussang die längste der Vogesen. Wer zurück zum Ausgangspunkt will, sollte sich warm anziehen. Am spielendsten läuft es in Gérardmer, wo es eine Abfahrt für Anfänger und eine für Fortgeschrittene gibt. Wer mit Kleinkindern unterwegs ist, wählt die beiden Schlittelbahnen am Lac blanc. Sie sind 200 Meter lang und bieten die besten Voraussetzungen, um sich vorsichtig ans Abenteuer zu wagen.

Nervenkitzel findet man im Freizeitpark „Wiidoo‘Glisse“. Drehende Tubes, Schlangenschlitten oder Bojen – Sondereffekte sind garantiert. Die Winterstation La Bresse-Hohneck organisiert zudem den ganzen Winter durch Nachtabfahrten auf der berühmten Schlittelpiste „Bourvil“, die man problemlos mit dem Sessellift erreicht. Praktisch sind die zwei Bahnen am „Ballon d’Alsace“. Wer zuerst die oberste am Col des Démineurs auszuprobiert, hält Vesper am Langenberg, nachdem er die untere getestet hat. Mehr Infos

Wie Yeti im Pulverschnee
Kein Erlebnis bringt einen dem Winter näher, als mit Schneeschuhen durch den Pulver zu stapfen. Die Station Planche des Belles Filles hält mit der Rundwanderung „Circuits des petits lynx“ einen guten Einstieg für Familien parat. Die erste Hälfte der Strecke verläuft auf einer präparierten Fläche entlang der Zufahrtsstraße nach La Planche des Belles Filles, danach führt die Route durch den Wald bergab.

Auch die Station La Bresse ist dem Schneeschuhfieber verfallen. Die Bergführer, Karen und Pierre, von Gambaladons bieten Entdeckertour, Familientour oder eine zum Sonnenuntergang an. Bei Schirmeck liegt hingegen das Gipfelplateau „Champ du Feu“, das zugleich den höchsten Punkt des Departement Bas-Rhin darstellt. Eine Winterwanderroute ist dort von Ende Dezember bis Ende Februar ausgeschildert und bietet winterliche Ausblicke über die Vogesenhügel. Lieber per Pedes oder mit Schneeschuhen spielt hier keine Rolle, denn die Route erkundet sich mit beidem. La Planche des Belles FillesLa BresseSchirmeck

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f61714736261

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, +49 (0)69 1561 2001

Bild Header: Mit dem Musher unterwegs, © Thomas Devard / Massif des Vosges