Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass

Newsticker

11. Juni 2026

Elsass reloaded: Klassiker neu gedacht

Genug von idyllischen Fachwerkbauten? In der Vauban-Zitadelle in Neuf-Brisach, erobern Künstler von internationalem Ruf nach und nach die geschichtsträchtigen Mauern. 
© Mausa Vauban – E. Thiele / ADT

Vom Weinberg bis zur Street Art – fünf Ideen für alle, die das Elsass schon zu kennen glauben

Das Elsass kann Flammkuchen, Fachwerk und Weinstraße – keine Frage. Doch hinter den bekannten Postkartenmotiven wartet eine Region, die immer wieder überrascht.

Zwischen Mikrobrauerei und Brezelworkshop, grenzüberschreitender Fahrradtour und Street Art in historischen Festungsmauern zeigt sich das Elsass kreativ, entspannt und manchmal herrlich unkonventionell.

Wir laden Sie dazu ein, bekannte Erlebnisse neu zu denken und das Elsass aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken. Oder anders gesagt: Wer glaubt, hier schon alles gesehen zu haben, sollte nochmals genauer hinschauen.

frischt gezapft in der Brauerei Saint-Pierre, © Brasserie Saint-Pierre

Vom Weinberg in den Sudkessel
Im Elsass einmal „Winzer für einen Tag“ zu sein, gehört inzwischen fast schon zum guten Ton. Reben schneiden, Trauben lesen, ein Glas Riesling direkt beim Produzenten trinken – herrlich entschleunigt und ziemlich instagrammable. Kurz: Das Klischee lebt. Und ja, es macht Spaß.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mit Hopfen statt Trauben? Denn das Elsass kann nicht nur Wein, sondern auch Bier – und zwar überraschend kreativ. Zwischen Straßburg und den Vogesen erlebt eine neue Generation von Mikrobrauereien gerade ihren großen Auftritt. Statt Kellerromantik gibt’s Sudkessel, statt Weinprobe eine Verkostung mit IPA, Pale Ale oder Rauchbier. Das Beste: Besucher dürfen oft selbst mit anpacken. Malz schroten, Hopfen dosieren, beim Brauprozess assistieren – plötzlich fühlt man sich weniger wie ein Tourist und mehr wie ein Braumeister auf Zeit. Dazu kommen charmante Brauereien mit Charakter, die zeigen, dass Bier wie der Weinbau eine lange Tradition hat.

Wer beim Elsass automatisch an Weinstraße denkt, erweitert seinen Horizont am besten mit einer Schaumkrone vor der Nase. Santé! Für WeinconnaisseureFür Bierexperten

Brezeln drehen im Brotmuseum in Sélestat, © V. Eschmann / ADT

Flammkuchen gegessen! Schon mal Brezel gedreht?
Wer im Elsass unterwegs ist und keinen Flammkuchen gegessen hat, ist vermutlich nur durchgefahren. Dünner Boden, Crème fraîche, Speck, Zwiebeln – das kulinarische Pflichtprogramm gehört einfach dazu. Idealerweise in einer gemütlichen Winstub, wo die ganze Entfaltung an Elsässer Charme auf einen wartet.

Doch wer glaubt, damit die elsässische Backkunst verstanden zu haben, unterschätzt die Brezel. Denn die goldbraune Teigschleife ist hier weit mehr als ein Snack für zwischendurch. Im Elsass wird sie zelebriert – und man kann sogar lernen, sie selbst zu formen.
Im „Maison du Pain d’Alsace“ in Sélestat dreht sich alles um Mehl, Handwerk und Hefeteig mit Tradition. Besucher dürfen kneten, rollen und vor allem versuchen, aus einem Teigstrang eine halbwegs ansehnliche Brezel zu formen. Was bei Bäckern federleicht aussieht, endet bei Laien gerne irgendwo zwischen Achterbahn und moderner Kunst.

Gerade das macht den Reiz aus. Statt nur zu probieren, wird selbst gebacken – inklusive Mehl an den Fingern und großem Respekt vor dem Bäckerhandwerk. Und am Ende schmeckt die eigene Brezel sowieso am besten. Selbst wenn sie aussieht wie ein missglücktes Fahrradschloss. Für Flammkuchenfansfür Brezelspezialisten

Auf der Eurovelo 15, die über den Rhein führt, © Euregio Rhein-Waal / P. Gawandtka / ADT

Nach dem Weingenuß die Grenzen austesten
Die Elsässer Weinstraße ist ein Klassiker, den man erlebt haben muss. Fachwerkdörfer, Reben bis zum Horizont, dazu Radfahrer in Funktionskleidung, die aussehen, als hätten sie die Tour de France geplant. Ob mit Auto, E-Bike oder genussvoll im Wandertempo – das Ziel ist, den Weg mit Elsässer DNA und edlen Tropfen zu säumen.

Wer die Weinstraße wie seine Hosentasche kennt, verlässt das klassische Postkarten-Elsass und probiert mal die mondänere Seite der Region aus. Denn rund um den Rhein wird aus einer Fahrradtour schnell eine internationale Angelegenheit.
Auf grenzüberschreitenden Routen wechseln Radfahrer scheinbar nebenbei zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland hin und her. Mal geht es durch kleine badische Dörfer, mal durch den Schweizer Jura, dann wieder durchs Elsass, vorbei an Rheinauen, Fachwerkhäusern und Picknickplätzen mit zwei Sprachen auf der Speisekarte.

Das Schöne daran: Die Grenze spielt hier plötzlich keine Rolle mehr – außer vielleicht beim Akzent. Statt einer klassischen Strecke entsteht ein kleines Europa-Abenteuer auf zwei Rädern. Nun wird klar, weshalb sich die Elsässer als Europäer verstehen.
Für WeinradlerFür Grenzgänger

Auf einem Apero-Boot im Hafen von Saverne, © Bartosch Salmanski

Straßburg für Entdecker – Saverne für Romantiker
Eine Bootsfahrt durch Straßburg eröffnet einen anderen Blick auf die Stadt. Einmal mit Batorama durch die Ill schippern, dabei an Fachwerkhäusern und dem Europaparlament vorbeigleiten und sich fragen, wie viele Fotos vom Münster noch aufs Handy passen – all das hat definitiv seinen Reiz.

Wer lieber entschleunigt, statt Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sollte den Kurs Richtung Saverne setzen. Das Städtchen am Rhein-Marne-Kanal zeigt, dass Bootsromantik auch ohne große Kulisse funktioniert.
Hier tuckern Besucher nicht im Ausflugsschiff durch die Stadt, sondern steuern kleine Elektro-Boote einfach selbst. Ohne Führerschein, dafür mit Muße. Vorbei an alten Schleusen, begrüntem Ufer und der angenehmen Erkenntnis, dass niemand E-Mails beantworten kann, wenn beide Hände am Steuer sind.

Der Trend zum Vintage-Boot passt perfekt zur Atmosphäre: ein bisschen Retro, ziemlich entspannt und überraschend meditativ. Während Straßburg das große Panorama liefert, schenkt Saverne etwas Seltenes: komplette Entschleunigung. Und manchmal ist genau das die größere Attraktion. Straßbourg entdeckenin Saverne entschleunigen

Streetart in Neuf Brisach, © Bartosch Salmanski

Fachwerk und Folklore gesehen? Next Level Street Art.
Das gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen der Region. Alte Bauernhäuser, traditionelle Handwerkskunst, historische Werkstätten – hier erlebt man das Elsass so, wie man es sich in nostalgischen Reisefantasien vorstellt. Ein bisschen Zeitreise, ein bisschen Postkartenidylle.

Doch das Elsass kann auch überraschend laut, modern und rebellisch sein. Wer statt Trachten lieber Spraydosen sehen möchte, sollte einen Abstecher nach Neuf-Brisach machen. Hinter den Mauern der ehemaligen Vauban-Zitadelle trifft militärische Geschichte auf internationale Street-Art-Szene.
Die alten Festungsmauern dienen heute als gigantische Leinwand für Künstler aus aller Welt. Farben explodieren dort, wo früher Kanonen standen. Zwischen Graffiti, Urban Art und monumentalen Wandbildern entsteht ein Kontrast, der überraschend gut funktioniert.

Gerade das macht den Ort spannend: Statt Heimatmuseum mit Geranienkästen gibt es hier Kunst mit Haltung, Humor und manchmal auch einer Portion Provokation. Das moderne Elsass zeigt sich nicht nur in Fachwerkhäusern – manchmal sogar auf Beton.
Für NostalgikerFür Neophile

Pressemappe Elsass 2026 – Inspiration zum Aufschlagen
Das Elsass erzählt man nicht – man erlebt es. Die neue Pressemappe 2026 bündelt genau diese Vielfalt: neue Hotels und Genussadressen, kulturelle Highlights, partizipative Erlebnisse, nachhaltige Mobilität und überraschende Perspektiven zwischen Weinbergen, Vogesen und Rhein. Ob immersive Museumsprojekte, außergewöhnliche Naturerlebnisse oder frische Genusskonzepte – das Elsass zeigt sich kreativ, beweglich und voller Lebenskunst. Kompakt, modern und klar strukturiert bietet die Mappe fundierte Hintergründe, Neuheiten und starke Geschichten für die kommende Saison.
Neugierig? Ein Blick hinein lohnt sich – und öffnet garantiert mehr als nur eine Seite.
Pressemappe Elsass 2026 hier zum Download!

Inspirationen über die Destination
https://www.visit.alsace/de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f25488327641

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass, © Klaudia IGA – Visit Alsace