Chevrerie des Bois Paturés, Vosges du Sud, ©Bothbetter

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25. Juni 2026

Vogesen mit Freunden: 4 Ideen für gemeinsame Abenteuer

Nach einem erlebnisreichen Tag mit Freunden in der Ferme Auberge sorgt für gute Gespräche und regionalen Genuss. © Thomas Devard / Massif des Vosges

Von Baumwipfeln über Berggipfel bis zu 1000 Teichen: Die Vogesen zeigen, wie vielfältig gemeinsame Auszeiten sein können

Ob Adrenalinkick hoch über dem See, Käsegenuss nach einer Bergwanderung, Team-Challenges mit anschließendem Bier oder entspannte E-Bike-Touren durch eine Landschaft wie aus einem anderen Land – die Vogesen bieten die perfekte Kulisse für Freundeswochenenden voller gemeinsamer Geschichten. Vier Ideen zeigen, wie unterschiedlich ein Ausflug mit Freunden aussehen kann: aktiv, genussvoll, überraschend und immer mit dem Gefühl, etwas Besonderes zusammen erlebt zu haben.

Auf der Seilrutsche hoch über dem Lac de Pierre Percée, © SMA Lacs de Pierre Percée

Zwischen Baumwipfeln und Tiefenrausch am Lac de Pierre-Percée
Manchmal braucht es nur einen Wald, einen See und eine Portion Mut, um aus einem Wochenende mit Freunden eine echte Geschichte zu machen. Am See von Pierre-Percée im Herzen der Vogesen wird die Natur selbst zur Abenteuerkulisse: Im „Aventure Parc Pays des Lacs“ warten zwischen hohen Tannen spektakuläre Herausforderungen für alle, die gerne gemeinsam über sich hinauswachsen.

Nur rund eine Stunde von Nancy und Strasbourg entfernt, verbindet der Park Action und Landschaftserlebnis auf besondere Weise. Zwischen Baumkronen-Parcours, schwindelerregenden Sprüngen und der spektakulären Seilrutsche, die hoch über den See führt, wechseln sich Nervenkitzel und Staunen ab. Wer hier unterwegs ist, entdeckt die Vogesen nicht nur vom Wanderweg aus – sondern mitten zwischen Himmel, Wald und Wasser. Aventure Parc

Nach so viel Adrenalin wartet im Dorf Pierre-Percée ein Rückzugsort, der perfekt zum Abenteuerwochenende passt: Das Chambre d’hôtes „Des Sapins aux Étoiles“ liegt eingebettet in die Natur mit Blick auf den See. Drei großzügige Zimmer, ein gemütlicher Gemeinschaftsbereich, regionale Frühstücksprodukte und eine Sauna machen das Refugium zum idealen Ausgangspunkt für gemeinsame Erlebnisse – und zum perfekten Ort, um den Tag bei langen Gesprächen ausklingen zu lassen. Chambre d’hôtes Des Sapins aux étoiles

Heidelbeerkuchen und Munster fermier gehören zu einem Ausflug in die elsässischen Vogesen, © Denis Bringard – Massif des Vosges

Zwischen Gipfelglück und Käsegenuss im Münstertal
Wo sich grüne Berghänge über dem Elsass erheben und der Duft von Bergwiesen auf traditionelle Küche trifft, zeigt das Münstertal seine ganze Vielfalt. Hier werden Wanderungen schnell zu Genusstouren und aus einer Auszeit mit Freunden ein Erlebnis voller gemeinsamer Momente.

Der Tag beginnt dort, wo die Vogesen schmecken: Auf der Ferme Versant du Soleil erfahren Besucher, wie traditioneller Munster fermier entsteht – mit viel Handarbeit, Erfahrung und einer ordentlichen Portion Käsekultur. Bauernhof „Versant du Soleil“

Danach geht es hinaus in die Landschaft des Parc naturel régional des Ballons des Vosges: Auf Wegen über dem Munstertal, rund um den Hohneck oder entlang der berühmten Höhenzüge warten weite Ausblicke, stille Wälder und die typische Mischung aus Bergwiesen und Gipfelpanoramen. Wandern

Zur Mittagspause gehört in den Vogesen fast schon ein Ritual: eine Einkehr in einer Ferme-Auberge. Hier landen regionale Spezialitäten direkt vom Hof auf dem Teller – unkompliziert, herzlich und genau das Richtige nach einer Wanderung. Ferme Auberge

Für den Abend geht es zurück in die Natur: Die Cabanes du Domaine de Haslach bieten gemütliche Rückzugsorte mitten im Grünen. Zwischen Holz, Wald und Wellness lässt sich der Tag entspannt ausklingen – mit Sauna, guten Gesprächen und der Frage, wer beim nächsten Abenteuer den Weg vorgibt. Cabanes du Domaine de Haslach

Teamgeist-Bildung bei Pass à Gé in Gérardmer, © Gerardmer-Hautes-Vosges-Tourisme / M. Bossi

Zwischen Teamgeist und Bierkultur rund um Gérardmer
Wer mit Freunden unterwegs ist, sucht oft nicht nur schöne Landschaften, sondern Erlebnisse, über die man noch lange spricht. Rund um Gérardmer im Département Vosges wartet genau diese Mischung: ein bisschen Wettbewerb, gemeinsames Lachen und echte Einblicke in die regionale Lebensart.

Bei „Pass à Gé“ wird aus einem Ausflug eine kleine Herausforderung für die ganze Gruppe. Um die Baumkronen zu erobern braucht es Geschicklichkeit, Konzentration und Teamgeist – und spätestens beim gegenseitigen Anfeuern zeigt sich, wer wirklich die Nerven behält. Pass à Gé

Danach wird es genussvoll: In der Brauerei La Bonlohi entdecken Besucher die Welt des handwerklich gebrauten Bieres. Zwischen Braukessel, Zutaten und Verkostung wird schnell klar, dass Bier hier mehr ist als ein Getränk – es ist ein Stück moderner Vogesen-Kultur. Brauerei La Bonlohi

Zum Abschluss geht es ans Wasser: Das Restaurant Le Lido in Gérardmer verbindet regionale Küche mit Panoramablick auf den See. Saisonale Produkte und eine entspannte Atmosphäre machen den Abend zum perfekten Ausklang eines Tages voller neuer Eindrücke. Restaurant Le Lido
Denn manchmal sind es genau diese kleinen gemeinsamen Momente – ein gewonnener Wettkampf, ein gutes Bier und lange Gespräche am See –, die ein Wochenende unvergesslich machen.

Radtour in der Landschaft der 1000 Etangs, © OT des 1000 Etangs / E. Kopp

Zwischen 1000 Teichen und Ziegenkäse in den Südvogesen
Wer bei 1000 Teichen anfängt zu zählen, hat vermutlich den Sinn der Reise noch nicht verstanden. Im Süden der Vogesen wartet mit dem „Plateau des 1000 Étangs“ eine Landschaft, die eher zum Staunen als zum Abhaken einlädt: kleine Wasserflächen, Wälder, Wiesen und stille Wege bilden eine Kulisse, die fast skandinavisch wirkt.

Am besten lässt sich diese Region gemeinsam auf dem E-Bike entdecken. Mit elektrisch unterstützten Fahrrädern geht es entspannt über kleine Wege und durch die abwechslungsreiche Landschaft – genug Bewegung für das gute Gefühl, aber mit ausreichend Energie für die nächste Pause. Radvermietung

Die wartet bei der „Chèvrerie des Bois Pâturés“: Hier treffen Besucher auf neugierige Ziegen, entdecken landwirtschaftliche Traditionen und probieren regionale Spezialitäten. Ein Besuch, der zeigt, dass hinter der Landschaft der „1000 Étangs“ Menschen stehen, die ihr Wissen und ihre Leidenschaft weitergeben. Chèvrerie des Bois Pâturés

Für den perfekten Ausklang sorgt die „Villa Cora Venez“ – ein Rückzugsort, an dem die Ruhe der Natur zum eigentlichen Luxus wird. Nach einem Tag voller Eindrücke bleibt Zeit für lange Gespräche, ein Glas Wein und die vielleicht wichtigste Erkenntnis eines gelungenen Freundeswochenendes: Man muss nicht weit reisen, um gemeinsam etwas Besonderes zu erleben. Villa Cora Venez

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f48765906481

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass

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11. Juni 2026

Elsass reloaded: Klassiker neu gedacht

Genug von idyllischen Fachwerkbauten? In der Vauban-Zitadelle in Neuf-Brisach, erobern Künstler von internationalem Ruf nach und nach die geschichtsträchtigen Mauern. 
© Mausa Vauban – E. Thiele / ADT

Vom Weinberg bis zur Street Art – fünf Ideen für alle, die das Elsass schon zu kennen glauben

Das Elsass kann Flammkuchen, Fachwerk und Weinstraße – keine Frage. Doch hinter den bekannten Postkartenmotiven wartet eine Region, die immer wieder überrascht.

Zwischen Mikrobrauerei und Brezelworkshop, grenzüberschreitender Fahrradtour und Street Art in historischen Festungsmauern zeigt sich das Elsass kreativ, entspannt und manchmal herrlich unkonventionell.

Wir laden Sie dazu ein, bekannte Erlebnisse neu zu denken und das Elsass aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken. Oder anders gesagt: Wer glaubt, hier schon alles gesehen zu haben, sollte nochmals genauer hinschauen.

frischt gezapft in der Brauerei Saint-Pierre, © Brasserie Saint-Pierre

Vom Weinberg in den Sudkessel
Im Elsass einmal „Winzer für einen Tag“ zu sein, gehört inzwischen fast schon zum guten Ton. Reben schneiden, Trauben lesen, ein Glas Riesling direkt beim Produzenten trinken – herrlich entschleunigt und ziemlich instagrammable. Kurz: Das Klischee lebt. Und ja, es macht Spaß.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mit Hopfen statt Trauben? Denn das Elsass kann nicht nur Wein, sondern auch Bier – und zwar überraschend kreativ. Zwischen Straßburg und den Vogesen erlebt eine neue Generation von Mikrobrauereien gerade ihren großen Auftritt. Statt Kellerromantik gibt’s Sudkessel, statt Weinprobe eine Verkostung mit IPA, Pale Ale oder Rauchbier. Das Beste: Besucher dürfen oft selbst mit anpacken. Malz schroten, Hopfen dosieren, beim Brauprozess assistieren – plötzlich fühlt man sich weniger wie ein Tourist und mehr wie ein Braumeister auf Zeit. Dazu kommen charmante Brauereien mit Charakter, die zeigen, dass Bier wie der Weinbau eine lange Tradition hat.

Wer beim Elsass automatisch an Weinstraße denkt, erweitert seinen Horizont am besten mit einer Schaumkrone vor der Nase. Santé! Für WeinconnaisseureFür Bierexperten

Brezeln drehen im Brotmuseum in Sélestat, © V. Eschmann / ADT

Flammkuchen gegessen! Schon mal Brezel gedreht?
Wer im Elsass unterwegs ist und keinen Flammkuchen gegessen hat, ist vermutlich nur durchgefahren. Dünner Boden, Crème fraîche, Speck, Zwiebeln – das kulinarische Pflichtprogramm gehört einfach dazu. Idealerweise in einer gemütlichen Winstub, wo die ganze Entfaltung an Elsässer Charme auf einen wartet.

Doch wer glaubt, damit die elsässische Backkunst verstanden zu haben, unterschätzt die Brezel. Denn die goldbraune Teigschleife ist hier weit mehr als ein Snack für zwischendurch. Im Elsass wird sie zelebriert – und man kann sogar lernen, sie selbst zu formen.
Im „Maison du Pain d’Alsace“ in Sélestat dreht sich alles um Mehl, Handwerk und Hefeteig mit Tradition. Besucher dürfen kneten, rollen und vor allem versuchen, aus einem Teigstrang eine halbwegs ansehnliche Brezel zu formen. Was bei Bäckern federleicht aussieht, endet bei Laien gerne irgendwo zwischen Achterbahn und moderner Kunst.

Gerade das macht den Reiz aus. Statt nur zu probieren, wird selbst gebacken – inklusive Mehl an den Fingern und großem Respekt vor dem Bäckerhandwerk. Und am Ende schmeckt die eigene Brezel sowieso am besten. Selbst wenn sie aussieht wie ein missglücktes Fahrradschloss. Für Flammkuchenfansfür Brezelspezialisten

Auf der Eurovelo 15, die über den Rhein führt, © Euregio Rhein-Waal / P. Gawandtka / ADT

Nach dem Weingenuß die Grenzen austesten
Die Elsässer Weinstraße ist ein Klassiker, den man erlebt haben muss. Fachwerkdörfer, Reben bis zum Horizont, dazu Radfahrer in Funktionskleidung, die aussehen, als hätten sie die Tour de France geplant. Ob mit Auto, E-Bike oder genussvoll im Wandertempo – das Ziel ist, den Weg mit Elsässer DNA und edlen Tropfen zu säumen.

Wer die Weinstraße wie seine Hosentasche kennt, verlässt das klassische Postkarten-Elsass und probiert mal die mondänere Seite der Region aus. Denn rund um den Rhein wird aus einer Fahrradtour schnell eine internationale Angelegenheit.
Auf grenzüberschreitenden Routen wechseln Radfahrer scheinbar nebenbei zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland hin und her. Mal geht es durch kleine badische Dörfer, mal durch den Schweizer Jura, dann wieder durchs Elsass, vorbei an Rheinauen, Fachwerkhäusern und Picknickplätzen mit zwei Sprachen auf der Speisekarte.

Das Schöne daran: Die Grenze spielt hier plötzlich keine Rolle mehr – außer vielleicht beim Akzent. Statt einer klassischen Strecke entsteht ein kleines Europa-Abenteuer auf zwei Rädern. Nun wird klar, weshalb sich die Elsässer als Europäer verstehen.
Für WeinradlerFür Grenzgänger

Auf einem Apero-Boot im Hafen von Saverne, © Bartosch Salmanski

Straßburg für Entdecker – Saverne für Romantiker
Eine Bootsfahrt durch Straßburg eröffnet einen anderen Blick auf die Stadt. Einmal mit Batorama durch die Ill schippern, dabei an Fachwerkhäusern und dem Europaparlament vorbeigleiten und sich fragen, wie viele Fotos vom Münster noch aufs Handy passen – all das hat definitiv seinen Reiz.

Wer lieber entschleunigt, statt Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sollte den Kurs Richtung Saverne setzen. Das Städtchen am Rhein-Marne-Kanal zeigt, dass Bootsromantik auch ohne große Kulisse funktioniert.
Hier tuckern Besucher nicht im Ausflugsschiff durch die Stadt, sondern steuern kleine Elektro-Boote einfach selbst. Ohne Führerschein, dafür mit Muße. Vorbei an alten Schleusen, begrüntem Ufer und der angenehmen Erkenntnis, dass niemand E-Mails beantworten kann, wenn beide Hände am Steuer sind.

Der Trend zum Vintage-Boot passt perfekt zur Atmosphäre: ein bisschen Retro, ziemlich entspannt und überraschend meditativ. Während Straßburg das große Panorama liefert, schenkt Saverne etwas Seltenes: komplette Entschleunigung. Und manchmal ist genau das die größere Attraktion. Straßbourg entdeckenin Saverne entschleunigen

Streetart in Neuf Brisach, © Bartosch Salmanski

Fachwerk und Folklore gesehen? Next Level Street Art.
Das gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen der Region. Alte Bauernhäuser, traditionelle Handwerkskunst, historische Werkstätten – hier erlebt man das Elsass so, wie man es sich in nostalgischen Reisefantasien vorstellt. Ein bisschen Zeitreise, ein bisschen Postkartenidylle.

Doch das Elsass kann auch überraschend laut, modern und rebellisch sein. Wer statt Trachten lieber Spraydosen sehen möchte, sollte einen Abstecher nach Neuf-Brisach machen. Hinter den Mauern der ehemaligen Vauban-Zitadelle trifft militärische Geschichte auf internationale Street-Art-Szene.
Die alten Festungsmauern dienen heute als gigantische Leinwand für Künstler aus aller Welt. Farben explodieren dort, wo früher Kanonen standen. Zwischen Graffiti, Urban Art und monumentalen Wandbildern entsteht ein Kontrast, der überraschend gut funktioniert.

Gerade das macht den Ort spannend: Statt Heimatmuseum mit Geranienkästen gibt es hier Kunst mit Haltung, Humor und manchmal auch einer Portion Provokation. Das moderne Elsass zeigt sich nicht nur in Fachwerkhäusern – manchmal sogar auf Beton.
Für NostalgikerFür Neophile

Pressemappe Elsass 2026 – Inspiration zum Aufschlagen
Das Elsass erzählt man nicht – man erlebt es. Die neue Pressemappe 2026 bündelt genau diese Vielfalt: neue Hotels und Genussadressen, kulturelle Highlights, partizipative Erlebnisse, nachhaltige Mobilität und überraschende Perspektiven zwischen Weinbergen, Vogesen und Rhein. Ob immersive Museumsprojekte, außergewöhnliche Naturerlebnisse oder frische Genusskonzepte – das Elsass zeigt sich kreativ, beweglich und voller Lebenskunst. Kompakt, modern und klar strukturiert bietet die Mappe fundierte Hintergründe, Neuheiten und starke Geschichten für die kommende Saison.
Neugierig? Ein Blick hinein lohnt sich – und öffnet garantiert mehr als nur eine Seite.
Pressemappe Elsass 2026 hier zum Download!

Inspirationen über die Destination
https://www.visit.alsace/de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f25488327641

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass, © Klaudia IGA – Visit Alsace

Albert Schweitzer – Friedensnobelpreisträger aus dem Elsass

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10. September 2024

Auf den Spuren illustrer Elsässer

Auguste Bartholdi erschuf die Freiheitsstatue und stammt aus Colmar, wo eine kleinere Version des New Yorker Wahrzeichens steht. © Christophe Meyer / ADT

Im Elsass erblickten internationale Persönlichkeiten das Licht. Sie erreichten Weltruhm und hinterließen ihre Fußabdrücke.

Bekannte Söhne und Töchter hat das Elsass in besonderer Dichte hervorgebracht. Einige ließen markante Spuren in der Region zurück. Wer die Orte besucht, erhält tiefe Einblicke in das Schaffen dieser Frauen und Männer, die heute noch hohes Ansehen genießen.

150 Jahre Albert Schweitzer
Am 14. Januar 2025 feiert einer der berühmtesten Söhne des Elsass seinen 150. Geburtstag. Albert Schweitzer, der spätere Friedensnobelpreisträger, erblickte das Licht 1875 in Kaysersberg bei Colmar. Zugleich ist der 4. September 2025 sein 60. Todestag. Als multitalentierter Forscher, Arzt, Philosoph, Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifisten gilt er als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. In Zeiten des Krieges sorgen der Elsässer Friedensnobelpreisträger und seine Werte mehr denn je für Aufmerksamkeit.

Wer seinen Spuren folgt, kommt um seinen Geburtsort Kaysersberg nicht umhin. Das „Centre Schweitzer“ hat seit August 2023 die Pforten geöffnet und ist in seinem Geburtshaus eingerichtet. Dank moderner Einrichtungen und dem Einsatz digitaler Technologien entdecken Besucher die Welt dieses großen Mannes und seine Ideen anhand von Dauer- und Wechselausstellungen. Sein Haus in Gunsbach ist seiner These getreu der „Ehrfurcht vor dem Leben“ gewidmet und lädt Jung und Alt ein, sich über seinen Aufenthalt auf der Erde Gedanken zu machen. Übers ganze Jahr finden unterschiedliche Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr statt. Das Programm finden Interessierte auf der Internetseite des Albert-Schweitzer-Hauses in Gunsbach. Centre Schweitzer Kaysersberg

Der Schöpfer der Freiheitsstatue
Dass die Freiheitsstatue in New York ein Geschenk von Frankreich an die Vereinigten Staaten war, ist weitaus bekannt. Dass der Schöpfer, Auguste Bartholdi, ein Colmarer mit deutschen Wurzeln war, wissen viele hingegen nicht. 1834 in Colmar geboren, zog die Mutter mit ihren zwei Kindern nach dem Tod des Vaters nach Paris. Dort entdeckte Bartholdi schon früh seine Liebe zur Bildhauerei. Die New Yorker „Statue of Liberty“ und die Repliken in kleinerem Maßstab in Colmar und dem Rest der Welt mögen das bekannteste Werk darstellen, aber auch der monumentale Löwe von Belfort und viele weitere Plastiken heben Bartholdi in das Pantheon der Skulpteure.

Obwohl er nur selten in seine Geburtsstadt heimkehrte, finden Besucher eine Konzentration an Bartholdi-Werken in Colmar. Nach Bartholdis Tod vermachte seine Witwe das Geburtshaus der Stadt Colmar, mit der Auflage nach ihrem Tod dort ein Museum zu eröffnen. Dieses ist seit 1922 dem Publikum geöffnet und gibt Einblick ins Schaffen des Künstlers. Ebenso trifft man bei einem Stadtrundgang in Colmar auf weitere Werke des bedeutenden Künstlers. Mehr Infos

Das Enfant terrible des Elsass’
Der elsässische Illustrator Tomi Ungerer wirkte mit seinem Schaffen und seinen Aussagen gerne für Kontroversen. Er verstand sich in der Hauptsache als Elsässer und überzeugter Europäer. Zwischen französischer und deutscher Identität hin- und hergerissen, setzte er sich für die deutsch-französische Freundschaft ein, aber auch den Erhalt der elsässischen Sprache. Seine Arbeitswut führte dazu, dass der Umfang seines Lebenswerks mit dem von Picasso verglichen wird.

Das 2007 eröffnete „Musée Tomi Ungerer“ war das erste Frankreichs, das zu Lebzeiten einen Künstler feierte. Die Sammlung umfasst die Schenkung Ungerers von rund 14.000 Objekten wie Originalzeichnungen, Skizzen, Skulpturen und Plakaten und ist in der Villa Greiner in Strasbourg untergebracht. Die temporäre Ausstellung wechselt dreimal jährlich und präsentiert jeweils rund 300 Originalwerke Ungerers. Die Dauerausstellung ändert zudem die Exponate in regelmäßigen Abständen. Wie Tomi Ungerer selbst, ist sein Museum ein in Europa einmaliges Zentrum. Denn es gibt nur wenige Orte die sich mit der Illustration in solchem Umfang befassen. Mehr Infos

Die Elsässer Schutzpatronin
Im Elsass trifft man auf einige Kraftorte, die seit Ewigkeiten verehrt werden. Der Odilienberg mit dem Kloster Hohenburg ist der bedeutendste Wallfahrtsort und einer dieser mystischen Stätten. Hier liegt die Schutzpatronin des Elsass, die Heilige Odilia, begraben. Sie war die Tochter des fränkischen Herzogs Eticho und der Legende nach blind geboren. Als ihr Vater sie töten lassen wollte, rettete sie ihre Mutter, indem sie das Kind in ein Kloster gab. Mit 12 Jahren von Ehrhard von Regensburg getauft erlangte sie das Augenlicht.

Nach der Versöhnung mit ihrem Vater schenkte er Odilia die Hohenburg, wo sie anno 690 ein Frauenkloster gründete. Ein Abstecher zur Quelle unterhalb des Klosters, ist ein Muss. Sie kam zum Vorschein, als Odilia mit dem Stock auf einen Felsen klopfte. Heute noch wird ihr Heilkraft zugesprochen. Als wäre das nicht genügend Mysterium, gibt die Heidenmauer, die auf rund 11 Kilometer um den Berg verläuft, weitere Rätsel auf. Bestätigt ist, dass man hier auf sagenhafte Wanderwege und Spaziergänge trifft, die Stoff für eigene Geschichten liefern. Mehr Infos

Inspirationen über die Destination
https://www.visit.alsace/de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f97991158626

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, +49 (0)69 1561 2001

Bild Header: Albert Schweitzer – Friedensnobelpreisträger aus dem Elsass,  © Roger Struss – Maison Albert Schweitzer Gunsbach