Der Nordsee entlang radeln bei Cayeux sur Mer

Newsticker

7. Juli 2026

Vom Robbenstrand bis zum Champagnerkeller

Die Nordseebrise genießen, Käse und Bier verkosten oder die nördlichen Champagnerlagen erkunden. Wer Nordfrankreich erradelt, findet Abwechslung und Überraschendes. 
© Sophie Flament / Hauts-de-France Tourisme

5 Radreisen durch die Hauts-de-France, die zeigen, wie vielfältig eine einzige Region sein kann.

Robbenkolonien beobachten, durch Champagnerlagen radeln oder in flämischen Altstädten einkehren: Kaum eine französische Region vereint auf so engem Raum derart unterschiedliche Landschaften wie die Hauts-de-France. Wer hier aufs Fahrrad steigt, entdeckt nicht nur eine Route, sondern jeden Tag ein anderes Gesicht Frankreichs. Fünf Touren, fünf Perspektiven. Radeln in den Hauts-de-France ist nicht nur eine Frage der Strecke, sondern der Geschichten, die unterwegs entstehen.

Am Strand von Le Touquet-Paris-Plage, © Frederik Astier

Fischer, Festungen und flämische Fassaden
Wer Nordfrankreich als Durchgangsregion unterschätzt, wird entlang der Canche eines Besseren belehrt. Das Tal des kleinen Küstenflusses versammelt auf engem Raum überraschend viele Facetten der Region: traditionsreiche Fischerhäfen, mittelalterliche Festungsstädte, stille Naturlandschaften und einige der schönsten Marktplätze Frankreichs.

Die Tour in drei Etappen startet im mondänen Seebad le Touquet-Paris Plage. In Étaples erinnern Fischerboote und Markthallen daran, dass die Nordsee seit Jahrhunderten den Alltag prägt. Wenige Kilometer weiter erhebt sich Montreuil-sur-Mer über dem Tal. In der Oberstadt entfaltet Montreuil seinen vollen Charme mit Kopfsteinpflastergassen, historischen Plätzen und Ausblicken, die schon Victor Hugo inspirierten. Dazwischen breitet sich eine Landschaft aus Feuchtgebieten, Wiesen und kleinen Wäldern aus, die zahlreichen Vogelarten als Rückzugsort dient.

Zum Finale wartet Arras mit seinen prachtvollen flämisch-barocken Fassaden und monumentalen Plätzen. Kaum eine andere Gegend verbindet maritime Traditionen, Kulturerbe und Natur so selbstverständlich miteinander. Diese Radtour zeigt ein Nordfrankreich, das oft im Schatten der großen Reiseziele steht und gerade deshalb voller Entdeckungen steckt.

Routeninfos: Le Touquet – Arras, 118 km, 3 Tage, Höhenunterschied gesamt 405 m, für geübte Radler oder E-Bike

Seehunde beobachten in Le Hourdel, © Nicolas Bryant / Hauts-de-France Tourisme

Wo Seehunde die Nachbarn sind
In der Somme-Bucht scheint die Natur Regie zu führen. Zweimal täglich verändert die Tide die Landschaft und verwandelt die weiten Flächen zwischen Meer und Land in eine Kulisse, die je nach Licht völlig anders wirkt. Für viele gilt die Baie de Somme als eine der schönsten Küsten Frankreichs.

Die Route verbindet die mittelalterlichen Gassen von Saint-Valery-sur-Somme mit den Dünen, Salzwiesen und Vogelschutzgebieten der Bucht. Bei Pointe du Hourdel lassen sich mit etwas Glück Seehunde beobachten, die sich auf den Sandbänken sonnen. Wenige Kilometer weiter prägen die farbenfrohen Strandkabinen von Cayeux-sur-Mer das Bild.

Die dreitägige Tour bietet sich gut für Familien und Einsteiger an. Besonders reizvoll ist die Mischung aus Natur und Geschichte. Nostalgische Dampflokomotiven verkehren noch immer entlang der Bucht, während Fischerorte, alte Hafenanlagen und Vogelreservate vom engen Verhältnis zwischen Mensch und Meer erzählen. Eine Reise durch eine Landschaft, die niemals ganz dieselbe bleibt.

Routeninfos: Rundtour mit Start und Ende in Noyelles-sur-Mer, 123 km, 3 Tage, Höhenunterschied gesamt 240 m, leichte Tour für Familien und Einsteiger

Picknick am Wasser im Avesnois, © Xavier Alphand / Hauts-de-France Tourisme

Der Duft von Maroilles liegt in der Luft
Das Avesnois gehört zu den unbekanntesten Landschaften Frankreichs – und vielleicht gerade deshalb zu den spannendsten. Statt weiter Horizonte prägen grüne Heckenlandschaften, Obstgärten und kleine Dörfer das Bild. Die Franzosen nennen diese Kulturlandschaft „Bocage“ – ein Mosaik aus Wiesen, Baumreihen und Hohlwegen.

Ausgangspunkt der Tour ist Maubeuge mit seinen beeindruckenden Vauban-Festungen. Von dort führt die Strecke durch eine Region, in der Genuss und Handwerk eng miteinander verbunden sind. Immer wieder laden Käsereien, Brauereien und lokale Produzenten zu Stopps ein. Der berühmte Maroilles-Käse ist dabei allgegenwärtig und gehört ebenso zur Identität des Avesnois wie die traditionellen Dorfplätze und Musikpavillons.

Geübte Radfahrer bewältigen die über 127 Kilometer lange Radstrecke in drei Etappen. Unterwegs wechseln sich stille Waldabschnitte, Kanalufer und sanfte Hügel ab. Mit dem Wald von Mormal wartet zudem das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordfrankreichs. Das Avesnois zeigt eine überraschend grüne Seite des Landes und eine Lebensart, die sich bewusst Zeit nimmt.

Routeninfos: Rundtour mit Start und Ende in Maubeuge, 127 km, 3 Tage, Höhenunterschied max. 324 m, für geübte Radler oder per E-Bike

Spaziergang in den Champagnerlagen von Château-Thierry, © Vincent Colin / Hauts-de-France Tourisme

Wo Champagner wächst und Geschichte nachhallt
Kaum zu glauben: Die südlichen Ausläufer der Hauts-de-France gehören noch zu den nördlichen Weinlagen der Champagne. Tatsächlich beginnt rund um Château-Thierry eine Welt aus Weinbergen, Winzerdörfern und sanften Hügeln, die zu den unbekanntesten Genusslandschaften Nordfrankreichs zählt.

Zwischen den Rebreihen öffnen sich immer wieder weite Ausblicke über das Marnetal. Familiengeführte Champagnerhäuser laden dazu ein, seltene Rebsorten und handwerkliche Produktionsweisen kennenzulernen. In den Dörfern prägen historische Waschhäuser, alte Markthallen und Schlösser das Ortsbild, während in Château-Thierry die Erinnerung an den Fabeldichter Jean de La Fontaine lebendig bleibt.

Doch die Region erzählt nicht nur Geschichten von Genuss und Lebensart. Rund um den Bois de Belleau und die Marne finden sich zahlreiche Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs. Zwischen Weinbergen und Gedenkstätten entsteht so ein faszinierender Kontrast aus französischer Lebensfreude und europäischer Geschichte. Die gesamte Tour umfasst 122 Kilometer und ist für geübte Radler oder mit dem E-Bike in 3 Etappen machbar. Sie führt durch eine Landschaft, die weit mehr zu erzählen hat als ihre berühmten Schaumweine.

Routeninfos: Rundtour mit Start und Ende in Château Thierry, 122 km, 3 Tage, Höhenunterschied max. 473 m, für geübte Radler oder per E-Bike

Vorbei an der alten Windmühle in Cassel, © Stéphane Bouilland / Hauts-de-France Tourisme

Zwischen Windmühlen und Weltstadt
Kaum eine Tour zeigt die Vielfalt Nordfrankreichs so kompakt wie die Verbindung zwischen Dünkirchen und Lille. Auf rund hundert Kilometern wechseln die Kulissen vom maritimen Norden bis ins Herz des französischen Flanderns.

Den Auftakt bildet Dünkirchen mit seinem geschäftigen Hafen und seiner engen Verbindung zur Nordsee. Schon kurz darauf bestimmen Kanäle, Windmühlen und Backsteindörfer die Landschaft. Über allem erheben sich die Monts de Flandre – jene sanften Hügel, die der Region ihre unverwechselbare Silhouette verleihen. Auf dem Mont Cassel reicht der Blick bei klarem Wetter bis zur Nordsee, während Museen, Belfriede und historische Gärten von der reichen flämischen Kultur erzählen.

Unterwegs begegnet man Klöstern, Brauereien und Dörfern, in denen die flämische Identität bis heute lebendig geblieben ist. Die Reise endet schließlich in Lille, einer der dynamischsten Städte Frankreichs, wo historische Architektur, Kreativszene und nordfranzösische Lebensart aufeinandertreffen. Eine Tour über 101 Kilometer in 2 Tagen machbar. Sie zeigt eindrucksvoll, wie viele Gesichter Flandern diesseits der belgischen Grenze besitzt.

Routeninfos: Dünkirchen – Lille, 101 km, 2 Tage, Höhenunterschied gesamt 358 m, für geübte Radler oder per E-Bike

Inspirationen über die Destination
https://www.nordfrankreich-erleben.com/

Das Reisebooklet zum Download!
Das Tourismusamt der Region Hauts-de-France bietet diverse Reisebooklets an, die Neuentdeckern wertvolle Tipps für die Entdeckung geben. „Nordfrankreich zu zweit – 5 Naturreisen mit dem Fahrrad“ schlägt die fünf Radtouren im Detail vor, liefert Adressen für Übernachtung, Besichtigungen oder auch Radmiete und auch die GPX-Daten der Touren zum Download. Das Booklet gibt’s kostenlos als pdf-Download unter: www.nordfrankreich-erleben.com

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f21504870113

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Bild Header: Der Nordsee entlang radeln bei Cayeux-sur-Mer, © Hauts-de-France Tourisme

Chevrerie des Bois Paturés, Vosges du Sud, ©Bothbetter

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25. Juni 2026

Vogesen mit Freunden: 4 Ideen für gemeinsame Abenteuer

Nach einem erlebnisreichen Tag mit Freunden in der Ferme Auberge sorgt für gute Gespräche und regionalen Genuss. © Thomas Devard / Massif des Vosges

Von Baumwipfeln über Berggipfel bis zu 1000 Teichen: Die Vogesen zeigen, wie vielfältig gemeinsame Auszeiten sein können

Ob Adrenalinkick hoch über dem See, Käsegenuss nach einer Bergwanderung, Team-Challenges mit anschließendem Bier oder entspannte E-Bike-Touren durch eine Landschaft wie aus einem anderen Land – die Vogesen bieten die perfekte Kulisse für Freundeswochenenden voller gemeinsamer Geschichten. Vier Ideen zeigen, wie unterschiedlich ein Ausflug mit Freunden aussehen kann: aktiv, genussvoll, überraschend und immer mit dem Gefühl, etwas Besonderes zusammen erlebt zu haben.

Auf der Seilrutsche hoch über dem Lac de Pierre Percée, © SMA Lacs de Pierre Percée

Zwischen Baumwipfeln und Tiefenrausch am Lac de Pierre-Percée
Manchmal braucht es nur einen Wald, einen See und eine Portion Mut, um aus einem Wochenende mit Freunden eine echte Geschichte zu machen. Am See von Pierre-Percée im Herzen der Vogesen wird die Natur selbst zur Abenteuerkulisse: Im „Aventure Parc Pays des Lacs“ warten zwischen hohen Tannen spektakuläre Herausforderungen für alle, die gerne gemeinsam über sich hinauswachsen.

Nur rund eine Stunde von Nancy und Strasbourg entfernt, verbindet der Park Action und Landschaftserlebnis auf besondere Weise. Zwischen Baumkronen-Parcours, schwindelerregenden Sprüngen und der spektakulären Seilrutsche, die hoch über den See führt, wechseln sich Nervenkitzel und Staunen ab. Wer hier unterwegs ist, entdeckt die Vogesen nicht nur vom Wanderweg aus – sondern mitten zwischen Himmel, Wald und Wasser. Aventure Parc

Nach so viel Adrenalin wartet im Dorf Pierre-Percée ein Rückzugsort, der perfekt zum Abenteuerwochenende passt: Das Chambre d’hôtes „Des Sapins aux Étoiles“ liegt eingebettet in die Natur mit Blick auf den See. Drei großzügige Zimmer, ein gemütlicher Gemeinschaftsbereich, regionale Frühstücksprodukte und eine Sauna machen das Refugium zum idealen Ausgangspunkt für gemeinsame Erlebnisse – und zum perfekten Ort, um den Tag bei langen Gesprächen ausklingen zu lassen. Chambre d’hôtes Des Sapins aux étoiles

Heidelbeerkuchen und Munster fermier gehören zu einem Ausflug in die elsässischen Vogesen, © Denis Bringard – Massif des Vosges

Zwischen Gipfelglück und Käsegenuss im Münstertal
Wo sich grüne Berghänge über dem Elsass erheben und der Duft von Bergwiesen auf traditionelle Küche trifft, zeigt das Münstertal seine ganze Vielfalt. Hier werden Wanderungen schnell zu Genusstouren und aus einer Auszeit mit Freunden ein Erlebnis voller gemeinsamer Momente.

Der Tag beginnt dort, wo die Vogesen schmecken: Auf der Ferme Versant du Soleil erfahren Besucher, wie traditioneller Munster fermier entsteht – mit viel Handarbeit, Erfahrung und einer ordentlichen Portion Käsekultur. Bauernhof „Versant du Soleil“

Danach geht es hinaus in die Landschaft des Parc naturel régional des Ballons des Vosges: Auf Wegen über dem Munstertal, rund um den Hohneck oder entlang der berühmten Höhenzüge warten weite Ausblicke, stille Wälder und die typische Mischung aus Bergwiesen und Gipfelpanoramen. Wandern

Zur Mittagspause gehört in den Vogesen fast schon ein Ritual: eine Einkehr in einer Ferme-Auberge. Hier landen regionale Spezialitäten direkt vom Hof auf dem Teller – unkompliziert, herzlich und genau das Richtige nach einer Wanderung. Ferme Auberge

Für den Abend geht es zurück in die Natur: Die Cabanes du Domaine de Haslach bieten gemütliche Rückzugsorte mitten im Grünen. Zwischen Holz, Wald und Wellness lässt sich der Tag entspannt ausklingen – mit Sauna, guten Gesprächen und der Frage, wer beim nächsten Abenteuer den Weg vorgibt. Cabanes du Domaine de Haslach

Teamgeist-Bildung bei Pass à Gé in Gérardmer, © Gerardmer-Hautes-Vosges-Tourisme / M. Bossi

Zwischen Teamgeist und Bierkultur rund um Gérardmer
Wer mit Freunden unterwegs ist, sucht oft nicht nur schöne Landschaften, sondern Erlebnisse, über die man noch lange spricht. Rund um Gérardmer im Département Vosges wartet genau diese Mischung: ein bisschen Wettbewerb, gemeinsames Lachen und echte Einblicke in die regionale Lebensart.

Bei „Pass à Gé“ wird aus einem Ausflug eine kleine Herausforderung für die ganze Gruppe. Um die Baumkronen zu erobern braucht es Geschicklichkeit, Konzentration und Teamgeist – und spätestens beim gegenseitigen Anfeuern zeigt sich, wer wirklich die Nerven behält. Pass à Gé

Danach wird es genussvoll: In der Brauerei La Bonlohi entdecken Besucher die Welt des handwerklich gebrauten Bieres. Zwischen Braukessel, Zutaten und Verkostung wird schnell klar, dass Bier hier mehr ist als ein Getränk – es ist ein Stück moderner Vogesen-Kultur. Brauerei La Bonlohi

Zum Abschluss geht es ans Wasser: Das Restaurant Le Lido in Gérardmer verbindet regionale Küche mit Panoramablick auf den See. Saisonale Produkte und eine entspannte Atmosphäre machen den Abend zum perfekten Ausklang eines Tages voller neuer Eindrücke. Restaurant Le Lido
Denn manchmal sind es genau diese kleinen gemeinsamen Momente – ein gewonnener Wettkampf, ein gutes Bier und lange Gespräche am See –, die ein Wochenende unvergesslich machen.

Radtour in der Landschaft der 1000 Etangs, © OT des 1000 Etangs / E. Kopp

Zwischen 1000 Teichen und Ziegenkäse in den Südvogesen
Wer bei 1000 Teichen anfängt zu zählen, hat vermutlich den Sinn der Reise noch nicht verstanden. Im Süden der Vogesen wartet mit dem „Plateau des 1000 Étangs“ eine Landschaft, die eher zum Staunen als zum Abhaken einlädt: kleine Wasserflächen, Wälder, Wiesen und stille Wege bilden eine Kulisse, die fast skandinavisch wirkt.

Am besten lässt sich diese Region gemeinsam auf dem E-Bike entdecken. Mit elektrisch unterstützten Fahrrädern geht es entspannt über kleine Wege und durch die abwechslungsreiche Landschaft – genug Bewegung für das gute Gefühl, aber mit ausreichend Energie für die nächste Pause. Radvermietung

Die wartet bei der „Chèvrerie des Bois Pâturés“: Hier treffen Besucher auf neugierige Ziegen, entdecken landwirtschaftliche Traditionen und probieren regionale Spezialitäten. Ein Besuch, der zeigt, dass hinter der Landschaft der „1000 Étangs“ Menschen stehen, die ihr Wissen und ihre Leidenschaft weitergeben. Chèvrerie des Bois Pâturés

Für den perfekten Ausklang sorgt die „Villa Cora Venez“ – ein Rückzugsort, an dem die Ruhe der Natur zum eigentlichen Luxus wird. Nach einem Tag voller Eindrücke bleibt Zeit für lange Gespräche, ein Glas Wein und die vielleicht wichtigste Erkenntnis eines gelungenen Freundeswochenendes: Man muss nicht weit reisen, um gemeinsam etwas Besonderes zu erleben. Villa Cora Venez

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

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Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass

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11. Juni 2026

Elsass reloaded: Klassiker neu gedacht

Genug von idyllischen Fachwerkbauten? In der Vauban-Zitadelle in Neuf-Brisach, erobern Künstler von internationalem Ruf nach und nach die geschichtsträchtigen Mauern. 
© Mausa Vauban – E. Thiele / ADT

Vom Weinberg bis zur Street Art – fünf Ideen für alle, die das Elsass schon zu kennen glauben

Das Elsass kann Flammkuchen, Fachwerk und Weinstraße – keine Frage. Doch hinter den bekannten Postkartenmotiven wartet eine Region, die immer wieder überrascht.

Zwischen Mikrobrauerei und Brezelworkshop, grenzüberschreitender Fahrradtour und Street Art in historischen Festungsmauern zeigt sich das Elsass kreativ, entspannt und manchmal herrlich unkonventionell.

Wir laden Sie dazu ein, bekannte Erlebnisse neu zu denken und das Elsass aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken. Oder anders gesagt: Wer glaubt, hier schon alles gesehen zu haben, sollte nochmals genauer hinschauen.

frischt gezapft in der Brauerei Saint-Pierre, © Brasserie Saint-Pierre

Vom Weinberg in den Sudkessel
Im Elsass einmal „Winzer für einen Tag“ zu sein, gehört inzwischen fast schon zum guten Ton. Reben schneiden, Trauben lesen, ein Glas Riesling direkt beim Produzenten trinken – herrlich entschleunigt und ziemlich instagrammable. Kurz: Das Klischee lebt. Und ja, es macht Spaß.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mit Hopfen statt Trauben? Denn das Elsass kann nicht nur Wein, sondern auch Bier – und zwar überraschend kreativ. Zwischen Straßburg und den Vogesen erlebt eine neue Generation von Mikrobrauereien gerade ihren großen Auftritt. Statt Kellerromantik gibt’s Sudkessel, statt Weinprobe eine Verkostung mit IPA, Pale Ale oder Rauchbier. Das Beste: Besucher dürfen oft selbst mit anpacken. Malz schroten, Hopfen dosieren, beim Brauprozess assistieren – plötzlich fühlt man sich weniger wie ein Tourist und mehr wie ein Braumeister auf Zeit. Dazu kommen charmante Brauereien mit Charakter, die zeigen, dass Bier wie der Weinbau eine lange Tradition hat.

Wer beim Elsass automatisch an Weinstraße denkt, erweitert seinen Horizont am besten mit einer Schaumkrone vor der Nase. Santé! Für WeinconnaisseureFür Bierexperten

Brezeln drehen im Brotmuseum in Sélestat, © V. Eschmann / ADT

Flammkuchen gegessen! Schon mal Brezel gedreht?
Wer im Elsass unterwegs ist und keinen Flammkuchen gegessen hat, ist vermutlich nur durchgefahren. Dünner Boden, Crème fraîche, Speck, Zwiebeln – das kulinarische Pflichtprogramm gehört einfach dazu. Idealerweise in einer gemütlichen Winstub, wo die ganze Entfaltung an Elsässer Charme auf einen wartet.

Doch wer glaubt, damit die elsässische Backkunst verstanden zu haben, unterschätzt die Brezel. Denn die goldbraune Teigschleife ist hier weit mehr als ein Snack für zwischendurch. Im Elsass wird sie zelebriert – und man kann sogar lernen, sie selbst zu formen.
Im „Maison du Pain d’Alsace“ in Sélestat dreht sich alles um Mehl, Handwerk und Hefeteig mit Tradition. Besucher dürfen kneten, rollen und vor allem versuchen, aus einem Teigstrang eine halbwegs ansehnliche Brezel zu formen. Was bei Bäckern federleicht aussieht, endet bei Laien gerne irgendwo zwischen Achterbahn und moderner Kunst.

Gerade das macht den Reiz aus. Statt nur zu probieren, wird selbst gebacken – inklusive Mehl an den Fingern und großem Respekt vor dem Bäckerhandwerk. Und am Ende schmeckt die eigene Brezel sowieso am besten. Selbst wenn sie aussieht wie ein missglücktes Fahrradschloss. Für Flammkuchenfansfür Brezelspezialisten

Auf der Eurovelo 15, die über den Rhein führt, © Euregio Rhein-Waal / P. Gawandtka / ADT

Nach dem Weingenuß die Grenzen austesten
Die Elsässer Weinstraße ist ein Klassiker, den man erlebt haben muss. Fachwerkdörfer, Reben bis zum Horizont, dazu Radfahrer in Funktionskleidung, die aussehen, als hätten sie die Tour de France geplant. Ob mit Auto, E-Bike oder genussvoll im Wandertempo – das Ziel ist, den Weg mit Elsässer DNA und edlen Tropfen zu säumen.

Wer die Weinstraße wie seine Hosentasche kennt, verlässt das klassische Postkarten-Elsass und probiert mal die mondänere Seite der Region aus. Denn rund um den Rhein wird aus einer Fahrradtour schnell eine internationale Angelegenheit.
Auf grenzüberschreitenden Routen wechseln Radfahrer scheinbar nebenbei zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland hin und her. Mal geht es durch kleine badische Dörfer, mal durch den Schweizer Jura, dann wieder durchs Elsass, vorbei an Rheinauen, Fachwerkhäusern und Picknickplätzen mit zwei Sprachen auf der Speisekarte.

Das Schöne daran: Die Grenze spielt hier plötzlich keine Rolle mehr – außer vielleicht beim Akzent. Statt einer klassischen Strecke entsteht ein kleines Europa-Abenteuer auf zwei Rädern. Nun wird klar, weshalb sich die Elsässer als Europäer verstehen.
Für WeinradlerFür Grenzgänger

Auf einem Apero-Boot im Hafen von Saverne, © Bartosch Salmanski

Straßburg für Entdecker – Saverne für Romantiker
Eine Bootsfahrt durch Straßburg eröffnet einen anderen Blick auf die Stadt. Einmal mit Batorama durch die Ill schippern, dabei an Fachwerkhäusern und dem Europaparlament vorbeigleiten und sich fragen, wie viele Fotos vom Münster noch aufs Handy passen – all das hat definitiv seinen Reiz.

Wer lieber entschleunigt, statt Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sollte den Kurs Richtung Saverne setzen. Das Städtchen am Rhein-Marne-Kanal zeigt, dass Bootsromantik auch ohne große Kulisse funktioniert.
Hier tuckern Besucher nicht im Ausflugsschiff durch die Stadt, sondern steuern kleine Elektro-Boote einfach selbst. Ohne Führerschein, dafür mit Muße. Vorbei an alten Schleusen, begrüntem Ufer und der angenehmen Erkenntnis, dass niemand E-Mails beantworten kann, wenn beide Hände am Steuer sind.

Der Trend zum Vintage-Boot passt perfekt zur Atmosphäre: ein bisschen Retro, ziemlich entspannt und überraschend meditativ. Während Straßburg das große Panorama liefert, schenkt Saverne etwas Seltenes: komplette Entschleunigung. Und manchmal ist genau das die größere Attraktion. Straßbourg entdeckenin Saverne entschleunigen

Streetart in Neuf Brisach, © Bartosch Salmanski

Fachwerk und Folklore gesehen? Next Level Street Art.
Das gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen der Region. Alte Bauernhäuser, traditionelle Handwerkskunst, historische Werkstätten – hier erlebt man das Elsass so, wie man es sich in nostalgischen Reisefantasien vorstellt. Ein bisschen Zeitreise, ein bisschen Postkartenidylle.

Doch das Elsass kann auch überraschend laut, modern und rebellisch sein. Wer statt Trachten lieber Spraydosen sehen möchte, sollte einen Abstecher nach Neuf-Brisach machen. Hinter den Mauern der ehemaligen Vauban-Zitadelle trifft militärische Geschichte auf internationale Street-Art-Szene.
Die alten Festungsmauern dienen heute als gigantische Leinwand für Künstler aus aller Welt. Farben explodieren dort, wo früher Kanonen standen. Zwischen Graffiti, Urban Art und monumentalen Wandbildern entsteht ein Kontrast, der überraschend gut funktioniert.

Gerade das macht den Ort spannend: Statt Heimatmuseum mit Geranienkästen gibt es hier Kunst mit Haltung, Humor und manchmal auch einer Portion Provokation. Das moderne Elsass zeigt sich nicht nur in Fachwerkhäusern – manchmal sogar auf Beton.
Für NostalgikerFür Neophile

Pressemappe Elsass 2026 – Inspiration zum Aufschlagen
Das Elsass erzählt man nicht – man erlebt es. Die neue Pressemappe 2026 bündelt genau diese Vielfalt: neue Hotels und Genussadressen, kulturelle Highlights, partizipative Erlebnisse, nachhaltige Mobilität und überraschende Perspektiven zwischen Weinbergen, Vogesen und Rhein. Ob immersive Museumsprojekte, außergewöhnliche Naturerlebnisse oder frische Genusskonzepte – das Elsass zeigt sich kreativ, beweglich und voller Lebenskunst. Kompakt, modern und klar strukturiert bietet die Mappe fundierte Hintergründe, Neuheiten und starke Geschichten für die kommende Saison.
Neugierig? Ein Blick hinein lohnt sich – und öffnet garantiert mehr als nur eine Seite.
Pressemappe Elsass 2026 hier zum Download!

Inspirationen über die Destination
https://www.visit.alsace/de/

Bilder zur Pressemitteilung:
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Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
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Bild Header: Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass, © Klaudia IGA – Visit Alsace

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24. März 2026

Mehr als nur Mittelgebirge

Mit neun ausgewiesenen Routen durch Wälder, sanfte Hügel und bilderbuchreife Dörfer hat sich das Sundgau das Label der nationalen Radvereinigung „Base Rando Gravel“ gesichert. © D. Lett

E-Bike-Genuss, Gravel-Abenteuer und große Rennen: Die Vogesen drehen auf

Manche Regionen lassen sich gut beschreiben – die Vogesen dagegen wollen erlebt werden. Am besten auf zwei Rädern. Ob genussvoll mit E-Bike und regionaler Küche, sportlich ambitioniert auf dem Mountainbike, staubig-schön auf dem Gravel oder mitten im Geschehen großer Bike-Events: Dieses Mittelgebirge zeigt, wie vielseitig Radreisen heute sind.

Zwischen stillen Pässen, flowigen Trails und legendären Tour-de-France-Anstiegen entfaltet sich für eingeschworene Radlerherzen eine Bühne mit unvergesslichen Erlebnissen – mal leise und genussvoll, mal laut und schweißtreibend. Oder, anders gesagt: Hier trifft Tarte auf Trail, Panorama auf Puls und Kulinarik auf Kilometer.

Radeln mit authentischer Vogesenkulinarik
Zwischen Tannenduft und Tartes: Die Vogesen lassen sich nicht nur erwandern, sondern genussvoll erradeln – mit elektrischer Unterstützung und kulinarischem Zwischenstopp. Gleich zwei E-Bike-Touren verbinden Naturerlebnis mit authentischer Küche auf dem Teller.

Bei der „Vélo Gourmand“-Tour im Gebiet der „1000 Etangs“ wird aus der Radtour eine kleine Entdeckungsreise: Begleitet von einem Guide führen die Routen zu versteckten Plätzen, während Geschichten über Landschaft, Traditionen und Naturschutz den Weg würzen. Höhepunkt ist – ganz im Sinne des Namens – eine genussvolle Mittagspause, die regionale Spezialitäten in den Fokus rückt.

Nicht weniger appetitlich präsentiert sich Croq’ Vélo Bruche“: Hier verbindet sich eine sportlich-entspannte Tagestour mit einem Restaurantbesuch entlang der Strecke. Die Mischung aus Bewegung, Panorama und Küche macht die Vogesen zur perfekten Bühne für sanften Aktivtourismus.
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Adrenalinkick für Mountainbiker
Wer in den Vogesen nur an gemütliche Panoramatouren denkt, hat das Beste womöglich noch gar nicht entdeckt: Das Mittelgebirge mausert sich zur Spielwiese für Mountainbiker – mit Flow, Anspruch und viel Infrastruktur.

Zwei Hotspots stechen besonders hervor: Rund um Remiremont wartet das „Vosges Secrètes“-MTB-Stadion mit einem fein verästelten Netz an Trails, das Einsteiger ebenso abholt wie Technikfans. Wenige Kilometer weiter legt La Bresse-Hohneck noch eine Schippe drauf: Der Bikepark gilt als einer der spannendsten der Region, mit Abfahrten, die Adrenalin und Ausblick gleichermaßen liefern.

Wer das Terrain lieber geführt erkundet, ist bei „L’Échappée Vosgienne“ gut aufgehoben. Hinter dem Projekt stehen vier ehemalige Leistungssportler, die ihre Leidenschaft für die Vogesen in ein durchdachtes Angebot übersetzt haben. Geführte Touren, Trainingseinheiten und eine Unterkunft, die von der Werkstatt bis zum Regenerationsbereich alles bietet, machen den Aufenthalt zur sportlichen Auszeit mit Mehrwert.

Für alle, die Naturerlebnis und sportliche Herausforderung verbinden wollen, empfiehlt sich die Runde um den Lac de Pierre-Percée. Die Strecke führt durch dichte Wälder, vorbei an Aussichtspunkten und markanten Orten – ein Parcours, der zeigt, wie vielseitig und überraschend wild die Vogesen sein können.
Infos zu MTB in den Vogesen
Bike Parks im Vogesenmassiv

Schotterliebe in den Vogesen
Weitblick und ein Hauch Abenteuer: Die Vogesen entdecken das Gravel-Bike für sich – und liefern damit beste Argumente für eine neue Generation von Radreisenden, die zwischen Straße und Trail ihr Glück suchen.

Ein Vorreiter ist das Sundgau im Süden des Elsass. Mit gleich neun ausgewiesenen Routen durch Wälder, sanfte Hügel und bilderbuchreife Dörfer hat sich die Region als erste im Elsass das Label der nationalen Radvereinigung „Base Rando Gravel“ gesichert. Ein Ritterschlag, der zeigt: Hier wurde nicht einfach beschildert, sondern kuratiert – mit Strecken, die Fahrfluss und Landschaft gekonnt verbinden. Infos Sundgau

Belfort wartet hingegen mit einem Event auf: Der „Gravel du Lion“ macht die Gegend zur Bühne für sportliche Herausforderungen mit Eventcharakter. Zwischen Vogesen und Jura treffen Ehrgeiz und Naturerlebnis aufeinander – ein Terrain, das Gravel-Fans lieben werden. Infos Belfort

Wer es ursprünglicher mag, steuert die Region der „1000 Etangs“ an. Die Route „Le Cygle“ führt durch eine fast mystische Wasserlandschaft, vorbei an Teichen, Mooren und dichten Wäldern. Der Untergrund wechselt, die Szenerie ebenso – genau das, was Gravel so reizvoll macht.
Infos 1000 Etangs

Stille Pässe, starke Beine: Events für Biker
Wenn in den Vogesen der Asphalt still wird, ist das kein Zufall, sondern beste Gelegenheit für besondere Bike-Erlebnisse. Zwei Events zeigen exemplarisch, wie vielseitig das Mittelgebirge inzwischen aufgestellt ist.

Bei Col’attitude gehören ausgewählte Passstraßen für einige Stunden ganz den Radfahrern. Ohne Autoverkehr geht es entspannt, aber eindrucksvoll über legendäre Anstiege. Ob sportlich oder genussvoll: Im Vordergrund steht das Erlebnis, die Vogesen in ungewohnter Ruhe zu „erfahren“.
Infos Col’Attitude

Deutlich ambitionierter präsentiert sich der UCI Granfondo Vosges in La Bresse. Als Teil der internationalen Serie lockt das Rennen mit verschiedenen Distanzen und Höhenmetern – und dient zugleich als Qualifier für die Amateur-Weltmeisterschaft. Anspruchsvolle Strecken und echte Rennatmosphäre inklusive. Mehr Infos Granfondo Vogesen

Zwei Events, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch perfekt zeigen, warum die Vogesen längst mehr sind als ein Geheimtipp für Radfans.

Tour de France meets Vogesen
Die Vogesen werden 2026 wieder zur großen Bühne der Tour de France 2026 – und gleich zwei Etappen zeigen, warum das Mittelgebirge für Dramatik wie gemacht ist.

Mit der Strecke Dôle–Belfort rollt das Peloton zunächst scheinbar entspannt Richtung Vogesen. Doch nach über 200 Kilometern wartet mit dem Ballon d’Alsace ein echter Prüfstein – ein Klassiker, der kurz vor dem Ziel die Beine schwer macht und für späte Rennentscheidungen sorgt.
Am nächsten Tag folgt das Kontrastprogramm: Mulhouse–Le Markstein ist eine kompakte, aber intensive Bergetappe mit rund 3.800 Höhenmetern. Kurze, steile Anstiege reihen sich aneinander, bevor das Finale am Markstein wartet – ein Terrain wie geschaffen für Attacken und große Geschichten.

Zwei Tage, zwei Stimmungen: erst das lange Ringen, dann das explosive Finale. Das sollten sich Radfans nicht entgehen lassen. Infos zur Tour de France in den Vogesen

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f15656584322

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)schetter-pr(dot)com, Tel. +49 69 1561 2001

Copyrights: D. Lett, D. Levêque, OT 1000 Etangs, ART GE / Pierre Defontaine, ADT Alsace